Naturkatastrophe

Erdrutsch in China begräbt Wohnhäuser – mehrere Menschen verschüttet

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

Wohngebäude nach dem Erdrutsch im Kreis Pengshui.

Bild: Mimama/Mimama/AP/dpa


Im Westen Chinas hat sich eine Felswand nahe einer bewohnten Straße gelöst. Mehrere Menschen wurden unter den Geröllmassen begraben.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der chinesischen Region Pengshui war es am Freitag (17. Juli) zu einem Erdrutsch nahe einer bewohnten Straße gekommen.

  • 60 Menschen seien evakuiert worden, mehrere Menschen seien noch verschüttet.

  • Warum es zu dem Bergrutsch kam und wie viele Menschen noch unter dem Lawinengeröll begraben sind, sei derzeit unklar.

Bei einem Bergrutsch im Westen Chinas sind am Freitagvormittag (17. Juli, Ortszeit) dem Katastrophenschutz zufolge mehrere Menschen verschüttet worden. Wie viele Personen die Lawine aus Schutt und Staub unter sich begraben hatte, sei derzeit unklar.

Auch in den News:

Menschen flohen vor einer Staubwolke

Nach Informationen des chinesischen Staatsfernsehens hatte sich der Teil einer Felswand nahe einer bewohnten Straße im Kreis Pengshui, östlich der Metropole Chongqing, gelöst. Die Ursache dafür sei bislang unklar.

Über zehn Wohnhäuser seien nach Angaben chinesischer Staatsmedien unter Berufung auf die zuständigen Behörden verschüttet worden. Mehr als neun Menschen habe man gerettet, dutzende Einsatz- und Spezialkräfte seien vor Ort gewesen.

Aufnahmen zeigen vor einer Staubwolke fliehende Menschen. Kurz zuvor hätten Anwohner:innen Steinschläge bemerkt, heißt es weiter. 60 Personen seien demnach evakuiert worden, währenddessen soll die Gerölllawine ins Rollen gekommen sein.

Wie die staatliche Nachrichtenagentur Xinhua berichtete, hatte die Lawine außerdem drei Strommasten mit sich gerissen. Die Stromversorgung in der Gegend sei demnach unterbrochen.

In China ist dies nicht der erste Erdrutsch dieses Jahres. Vor allem im regenreichen Sommer kommt es immer wieder zu solchen Bergstürzen. Erst vergangene Woche hatte ein Erdrutsch in der Provinz Gansu nahe der Stadt Longnan 21 Menschen das Leben gekostet.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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