Es geht los
JETZT LIVE: Rettung von Timmy – Helfer ziehen an Gurten und wollen ihn positionieren
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
So soll Timmy jetzt gerettet werden
Videoclip • 01:21 Min • Ab 12
Der Rettungsplan steht, das Tier ist in guter Verfassung – doch das Zeitfenster ist eng. Heute entscheidet sich das Schicksal von Buckelwal Timmy. Sei hier live dabei!
Es kann losgehen – der geplante Rettungsversuch des in der Ostsee gestrandeten Buckelwals Timmy tritt am Dienstag (28. April) in die entscheidende Phase ein. Umweltminister Till Backhaus (SPD) erklärte in Kirchdorf bei Poel, dass die Tierärzt:innen das Tier für transportfähig halten. "Wir brauchen heute Ruhe, wir brauchen heute Glück (...), für mich wäre es mit eines meiner schönsten Erlebnisse in meinem Leben", sagte der Minister.
Den Rettungsversuch kannst du auf Joyn live und kostenlos miterleben. Hier das Wal-Drama verfolgen!
Im Livestream war ab etwa 11:30 Uhr zu sehen, wie die Helfer:innen mit Feuerwehrschläuchen versuchten, die Gurte stramm zu ziehen, um offenbar Timmy in Richtung Rinne zu positionieren. Die Anstrengungen waren enorm.
Timmy in guter Verfassung
Von Seiten der Landesregierung gab es zudem das Okay dafür, dass Gurte genutzt werden dürfen, um den rund zwölf Tonnen schweren Wal durch eine gebaggerte Rinne zum mit Wasser gefüllten Transportkahn, der sogenannten Barge, zu führen.
Am Dienstagmorgen hätten die Tierärzt:innen laut Backhaus von einem guten Gesundheitszustand des Wals gesprochen. Demnach atmet das Tier tief und ohne Geräusche.
"Wenn alles perfekt abgestimmt ist, die Walexperten und auch die Veterinäre das Go geben, werden wir anfangen zu arbeiten", hatte DLRG-Einsatzleiter Oliver Bartelt zuvor vor Journalist:innen auf Poel gesagt.
Zugleich betonte Bartels, dass die DLRG maximal bis Mittwoch (29. April) für den Wal-Einsatz vor Ort bleiben werde. Dies sei so mit dem Landesverband und den Ortsgruppen abgesprochen worden. "Das heißt, wir werden hier Mittwoch abrücken", sagte er.
"Wir befinden uns nicht im Katastrophenschutzeinsatz, sondern wir sind hier ehrenamtlich", erklärte Bartels. Demnach seien im Wechsel 15 bis 30 Einsatzkräfte vor Ort. "Natürlich wollen wir bis zum letzten Tag unterstützen, aber ich glaube, als Einsatzleiter muss ich irgendwann die harte Entscheidung treffen, zu sagen: Das ist meine äußere Grenze."
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