Aktuelle Umfrage

Internationaler Tag des Kusses: Warum Küssen für uns so wichtig ist

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

:newstime

Das ist die schönste Liebesgeschichte der WM (24. Juni)

Videoclip • 01:43 Min • Ab 12


Ein Kuss sagt oft mehr als tausend Worte: Zum internationalen Tag des Kusses am 6. Juli zeigt eine aktuelle Civey-Umfrage für :newstime, welche Bedeutung Küssen heute noch hat – und was das Ganze mit Fellpflege von Affen zu tun hat.

Ein Tag für Zärtlichkeiten: Am Montag, (6. Juli) ist der internationale Tag des Kusses. Seine Ursprünge hat der Tag den "Ruhr Nachrichten" zufolge in Großbritannien. Dort diente das Küssen als Protest gegen gesellschaftliche Strenge. Heute sind Küsse vielen Menschen vor allem als Akt der Zuneigung wichtig – das zeigt auch eine aktuelle Civey-Umfrage.

Auch in den News:

Bei der repräsentativen Umfrage im Auftrag von :newstime wurden 2.500 Menschen gefragt, wie wichtig ihnen Küsse sind, um einem anderen Menschen Zuneigung zu zeigen.

Das Ergebnis zeigt klar: Über der Hälfte der befragten Personen ist Küssen wichtig. Dazu zählen 38 Prozent, die mit "sehr wichtig" und 22 Prozent, die mit "eher wichtig" antworteten. Insgesamt 23 Prozent der Befragten gaben an, Küssen als Zuneigungsbekundung sei für sie unwichtig. Zwölf Prozent antworteten mit "weniger wichtig" – elf Prozent sogar mit "gar nicht wichtig".

17 Prozent der zwischen dem 2. und 5. Juli befragten Personen gaben an, bei dieser Frage "unentschieden" zu sein. Alle Ergebnisse der Civey-Umfrage sind gerundet.


Macht Küssen glücklich?

Ob wichtig oder nicht, belegt ist: Küssen tut gut. "Studien zeigen, dass Menschen, die gerne und oft küssen, länger und glücklicher leben", so Susanne Schuler-Lüttmann, Chefärztin des Instituts für Hygiene- und Labormedizin am Helios Klinikum Krefeld gegenüber der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Das "Glückshormon" Dopamin und das "Kuschelhormon" Oxytocin lösen zusammen mit Serotonin und Endorphinen ein wahres Hormon-Feuerwerk aus.

Warum wir Menschen uns eigentlich küssen, ist wissenschaftlich nicht eindeutig belegt. Wolfgang Enard, Experte für evolutionäre Anthropologie an der Ludwig-Maximilians-Universität München, geht davon aus, dass unsere heutige Art zu küssen ursprünglich von den Schimpansen kommt. Bei diesen laufe soziale Interaktion nämlich hauptsächlich über Fellpflege, so Enard im dpa-Interview. Das Fell ist bei uns Menschen mittlerweile verschwunden – übrig bleibt der Kuss.


Verwendete Quellen:

Civey-Umfrage im Auftrag von :newstime: "Wie wichtig sind Ihnen Küsse, um einem anderen Menschen Ihre Zuneigung zu zeigen?"

Nachrichtenagentur dpa

Ruhr Nachrichten: "Internationaler Tag des Kusses 2026 Warum küssen Menschen überhaupt?"

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