"Einmalige Chance"
FIFA-Boss Gianni Infantino verteidigt umstrittenen Investoren-Plan
Veröffentlicht:
von Benedict Hottner:newstime
Infantino verteidigt FIFA-Investoren-Plan
Videoclip • 01:27 Min • Ab 12
FIFA-Präsident Gianni Infantino wirbt trotz heftiger Kritik weiter für den Einstieg privater Investoren. Während er von einer großen Chance für den Fußball spricht, warnen Kritiker:innen vor noch mehr Kommerz und einem möglichen Ausverkauf des Sports.
Trotz massiver Kritik hält FIFA-Präsident Gianni Infantino an seinen Investorenplänen fest. In einer Videobotschaft bezeichnete er den geplanten Einstieg privater Geldgeber als "einmalige Chance, die weltweite Entwicklung des Fußballs deutlich zu beschleunigen".
Die Pläne seien Teil eines "demokratischen Prozesses", betonte Infantino. Schließlich müssten sowohl das FIFA Council als auch die 211 Mitgliedsverbände zustimmen. Außerdem versprach er den Fans: "Der Sport, den sie verfolgen und lieben, wird sich nicht verändern."
Geplant ist, dass private Investoren rund 20 Prozent an einer neuen FIFA-Tochter namens FIFA Forward Enterprise (FFE) übernehmen. Dort sollen künftig die kommerziellen Rechte an Wettbewerben wie der Männer- und Frauen-Weltmeisterschaft sowie der Club-WM gebündelt werden.
Auch in den News:
Kritiker:innen warnen vor mehr Kommerz
Vor allem aus Europa kommt deutlicher Widerstand gegen die Pläne. Kritiker:innen werfen der FIFA vor, ihre Mitgliedsverbände mit finanziellen Anreizen unter Druck zu setzen. Teilweise ist sogar von Bestechung, Erpressung und einem Ausverkauf des Fußballs die Rede. Sie befürchten, dass Investoren künftig noch größeren Einfluss auf den Weltfußball nehmen könnten. Die Sorge: Um Umsätze und Gewinne weiter zu steigern, könnten künftig noch mehr Turniere, Teams und Spiele geschaffen werden.
Infantino weist diese Vorwürfe zurück. Aus seiner Sicht komme bislang zu wenig vom wirtschaftlichen Erfolg des Fußballs dort an, "wo er am dringendsten benötigt" werde. Mit zusätzlichem Know-how und frischem Kapital könne der Weltverband die Einnahmen seiner Mitgliedsverbände langfristig steigern.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
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