FIFA-Chef

Gianni Infantino trotz Unmut über WM-Ticketpreise "sehr relaxed"

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von Christopher Schmitt

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Verschwörung: Platini zeigt Infantino an (9. Juni)

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Fußball für alle? Nicht bei der WM: Viele Fußballfans können sich die Ticketpreise für die nicht leisten. FIFA-Boss Gianni Infantino ist nach eigener Aussage entspannt.

Trotz wachsender Kritik an den Ticketpreisen der Fußball-WM sieht FIFA-Präsident Gianni Infantino keinen Anlass zur Sorge. Der Chef des Weltverbands gibt sich angesichts laufender Untersuchungen in den USA "sehr relaxed". Mehrere Generalstaatsanwaltschaften prüfen demnach, ob die FIFA gegen Verbraucherschutzrecht verstoßen haben könnte.

Auslöser sind Vorwürfe zu möglicherweise irreführenden Ticketvergabepraktiken. In Kalifornien hat der Generalstaatsanwalt ein offizielles Schreiben an die FIFA gerichtet, um entsprechende Sachverhalte zu überprüfen. Auch in New Jersey und New York wurden Untersuchungen angekündigt. Hintergrund sind Berichte über stark schwankende Preise und schwer nachvollziehbare Verkaufsmechanismen rund um WM-Tickets.

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Infantino: An US-Sportevents orientiert

Infantino hat die Preisgestaltung jedoch entschieden verteidigt. Neben dem Aztekenstadion erklärte der 56‑Jährige nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa), Ticketpreise seien nicht willkürlich: "Es ist nicht so, dass jemand aufwacht und die Preise festlegt." Vielmehr habe sich die FIFA an Eintrittspreisen anderer großer US‑Sportevents orientiert. Der Einstiegspreis von 60 Dollar sei im Vergleich der niedrigste gewesen, auch der durchschnittliche Ticketpreis von rund 500 Dollar liege unter ähnlichen Großveranstaltungen. Zudem habe man sich vor dem Verkauf von rund 6,5 Millionen Karten rechtlich umfassend absichern lassen.

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FIFA-Chef: Jeder Dollar fließt zurück in den Fußball

Besonders emotional wird die Debatte durch extreme Angebote auf dem offiziellen Zweitmarkt. Für das WM‑Finale in New Jersey seien zeitweise Hospitality-Pakete für bis zu 600.000 Euro angeboten worden, zwischenzeitlich sogar Tickets im Millionenbereich. Infantino betonte dennoch, sämtliche Einnahmen kämen dem Fußball zugute. Jeder Dollar fließe zurück in Entwicklungs- und Förderprojekte, auch in strukturschwachen Regionen wie dem Südsudan, so der FIFA-Präsident.

Während Premiumtickets astronomische Summen erreichen, sind auch deutlich günstigere Karten erhältlich gewesen – etwa für Gruppenspiele weniger prominenter Teams ab einigen hundert Euro. Ob diese Preisspanne mit den Verbraucherschutzgesetzen der USA vereinbar ist, müssen nun die angekündigten Ermittlungen klären.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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