Epstein-Affäre

Bill Gates spricht vor Kongress über Erpressungsversuch durch Jeffrey Epstein

Veröffentlicht:

von Benedikt Rammer

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Gates: Epstein hat mich erpresst

Videoclip • 01:21 Min • Ab 12


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Bill Gates hat vor einem Ausschuss des US-Kongresses erklärt, der verstorbene Sexualstraftäter Jeffrey Epstein habe versucht, ihn mit Informationen über außereheliche Affären unter Druck zu setzen. Neue Dokumente und die Anhörung rücken damit Gates’ frühere Kontakte zu Epstein erneut in den Fokus.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bill Gates sagt, Jeffrey Epstein habe versucht, ihn mit Informationen über Untreue zu erpressen.

  • Neue Dokumente zeigen, dass sich Gates und Epstein auch nach dessen erster Haftstrafe mehrfach getroffen haben sollen.

  • Die Anhörung im US-Kongress verschärft die Debatte über Epsteins Netzwerk und den Umgang der Behörden mit dem Fall.

Eine neue Aussage von Microsoft-Mitgründer Bill Gates sorgt in den USA für Aufsehen. Vor einem Ausschuss des Repräsentantenhauses sagte Gates, der inzwischen verstorbene Jeffrey Epstein habe versucht, ihn zu erpressen. Dabei sei es nach Gates’ Darstellung um außereheliche Affären gegangen. Wörtlich sagte er laut der Nachrichtenagentur Reuters: "Epstein versuchte, Informationen über meine Untreue – zusätzlich zu vielen Lügen, die er darüber legte – zu nutzen, um mich unter Druck zu setzen, wieder mit ihm zusammenzuarbeiten".

Gates äußerte sich im Rahmen einer Untersuchung des Aufsichtsausschusses des Repräsentantenhauses. Das Gremium befasst sich mit dem Umgang des US-Justizministeriums mit den Ermittlungen gegen Epstein und dessen frühere Komplizin Ghislaine Maxwell. Gates sagte außerdem, er habe damals das ganze Ausmaß von Epsteins Verbrechen nicht vollständig erkannt. Zugleich betonte er, er habe selbst kein kriminelles Verhalten von Epstein beobachtet.

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Neue Fragen zu früheren Kontakten

Aus vor kurzem veröffentlichten internen Dokumenten geht hervor, dass sich Gates und Epstein auch nach dessen erster Haftstrafe von 2008 mehrfach getroffen haben sollen. Das ist besonders brisant, weil Epstein sich damals bereits in Florida wegen schwerer Delikte im Zusammenhang mit Prostitution schuldig bekannt hatte und 13 Monate im Gefängnis saß. Später, im Jahr 2019, wurde er auf Bundesebene wegen Sex-Handels mit Minderjährigen angeklagt.

Gates hatte in der Vergangenheit erklärt, die Kontakte zu Epstein hätten sich auf Gespräche über philanthropische Themen beschränkt. Die nun bekannten Aussagen vor dem Kongress zeichnen jedoch ein komplizierteres Bild. Im Zentrum steht die Frage, warum Gates trotz der bekannten Vergangenheit Epsteins weiterhin Kontakt zu ihm hatte und wann ihm das volle Ausmaß der Vorwürfe bewusst war.

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Pikante Bilder von Gates in den Epstein-Akten

In den freigegebenen Akten befinden sich auch Fotos von Gates, auf denen er mit Frauen posiert. Die Gesichter der Frauen wurden unkenntlich gemacht. Welche Bedeutung diese Bilder genau haben, bleibt offen. Politisch brisant ist vor allem, dass die Affäre weite Kreise zieht und erneut zeigt, wie groß das Netzwerk Epsteins gewesen sein soll.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur Reuters

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