Naher Osten

Öltanker explodiert in der Straße von Hormus – Iran meldet Kollision mit Seemine

Veröffentlicht:

von Emre Bölükbasi

:newstime

Iran kündigt erneut Sperre von Hormus an (20. Juni)

Videoclip • 01:41 Min • Ab 12


Ein Öltanker ist in der strategisch bedeutsamen Straße von Hormus auf eine Mine aufgelaufen – iranische Medien berichten von einer Explosion. Was bislang bekannt ist.

Das Wichtigste in Kürze

  • In der Straße von Hormus soll ein Öltanker nach der Kollision mit einer Seemine explodiert sein.

  • Weder das US-Militär noch britische Behörden haben den von iranischen Medien gemeldeten Vorfall bislang bestätigt.

  • Die Wasserstraße ist eine der wichtigsten Routen für den weltweiten Ölhandel und Schauplatz wiederkehrender Spannungen.

In der Straße von Hormus hat sich ein schwerer Zwischenfall ereignet: Ein Öltanker kollidierte mit einer Seemine und explodierte, wie iranische Medien melden. Das Schiff war zuvor von seiner vorgeschriebenen Route abgewichen und hatte sein Radarsystem ausgeschaltet, berichteten die dem Militär und den Revolutionsgarden nahestehenden Nachrichtenagenturen Defapress und Tasnim.

Weitere Details zu dem Vorfall wurden zunächst nicht bekannt. Weder das für die Region zuständige US-Kommando Centcom noch die britische Behörde zur Sicherheit der Schifffahrt UKMTO haben den Zwischenfall bislang bestätigt.

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Große Spannungen rund um die Straße von Hormus

Die Straße von Hormus gilt als neuralgischer Punkt im weltweiten Energiehandel. Der Iran fordert von Handelsschiffen die Einhaltung einer festgelegten Passage und beansprucht die Kontrolle über die Meerenge für sich. Vor wenigen Wochen war die Meerenge nach dem Aufflammen der Spannungen in der Region gesperrt worden. Die Meerenge ist laut iranischen Angaben inzwischen vermint.

Die strategisch wichtige Wasserstraße verbindet den Persischen Golf mit dem Indischen Ozean und damit die großen Ölförderländer der Region mit den Weltmärkten. Rund ein Fünftel des weltweiten Ölbedarfs wird durch das an der schmalsten Stelle nur etwa 50 Kilometer breite Nadelöhr transportiert.

Der Schiffsverkehr in der Region ist seit Monaten von Spannungen geprägt. Irans Streitkräfte hatten die Kontrolle über die Meerenge übernommen, was den Verkehr weitgehend zum Erliegen brachte und weltweit zu deutlich steigenden Energie- und Kraftstoffpreisen führte.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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