Unfall in Südthüringen

Massenunfall auf der A9: Wohnmobil kracht in Kleinbus mit Kindern

Veröffentlicht:

von Fabia Söllner

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Unfall-Hotspots: Deutschlands gefährlichste Straßen

Videoclip • 01:16 Min • Ab 12


Ein Wohnmobilfahrer hat das Ende eines Staus übersehen und dadurch einen folgenschweren Verkehrsunfall auf der A9 verursacht. Mehrere Fahrzeuge wurden beschädigt. Insgesamt neun Menschen erlitten Verletzungen, eine Person davon schwer.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei einem Auffahrunfall auf der A9 wurden neun Menschen verletzt, eine Person davon schwer.

  • Ein Wohnmobilfahrer hat ein Stauende übersehen und ist in mehrere Fahrzeuge geprallt.

  • Die A9 blieb stundenlang gesperrt, der Sachschaden beträgt rund 350.000 Euro.

Bei einem Auffahrunfall auf der A9 im Süden Thüringens sind neun Menschen verletzt worden, einer davon schwer. Nach Angaben der Polizei hatte der Fahrer eines Wohnmobils am Samstagabend zwischen den Anschlussstellen Rudolphstein und Bad Lobenstein ein Stauende zu spät erkannt und mehrere Fahrzeuge gerammt.

Insgesamt wurden neun Fahrzeuge beschädigt, darunter zwei Kleinbusse mit elf Kindern mit hohem Unterstützungsbedarf und acht Betreuer:innen, die sich auf der Rückreise aus Österreich befanden. Die übrigen acht Verletzten erlitten leichte Verletzungen.

Weiterer Unfall als Auslöser

Die A9 in Fahrtrichtung Berlin blieb für die Rettungs- und Bergungsarbeiten rund fünfeinhalb Stunden gesperrt. Den entstandenen Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 350.000 Euro.

Auslöser des Staus war ein weiterer Unfall rund 40 Minuten zuvor auf der Gegenfahrbahn in Richtung München. Dort war gegen 18 Uhr ein Pferdeanhänger umgekippt, in dem sich ein Pferd befand. Die notwendige Vollsperrung der Autobahn in beiden Richtungen führte zu einem Rückstau in Fahrtrichtung Berlin, dessen Ende der Wohnmobilfahrer später zu spät erkannte.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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