Neuer Geflügelpest-Ausbruch

Geflügelpest: 20.000 Peking-Enten müssen getötet werden

Veröffentlicht:

von dpa

Ein Ende der Geflügelpest in Brandenburg ist nicht in Sicht.

Bild: Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa


- Anzeige -

- Anzeige -

Die Vogelgrippe breitet sich weiter aus: In einer Mastanlage bei Seelow werden rund 20.000 Peking-Enten gekeult. Es ist bereits der nächste große Ausbruch in Brandenburg – und die Zahl der getöteten Tiere steigt weiter.

Das Wichtigste in Kürze

  • In einer Geflügelmast bei Seelow im Landkreis Märkisch-Oderland ist die Vogelgrippe ausgebrochen.

  • Rund 20.000 Peking-Enten werden wegen der Tierseuche getötet, wie die Kreisverwaltung mitteilte.

  • Seit Herbst wurden in Brandenburg 18 Fälle bei Nutzgeflügel registriert und mehr als 250.000 Tiere gekeult.

Erneut ist in einer Geflügelmast die Vogelgrippe ausgebrochen. Bei Seelow im Landkreis Märkisch-Oderland werden wegen der Tierseuche rund 20.000 Peking-Enten getötet, wie die Sprecherin der Kreisverwaltung am Vormittag mitteilte. Zuvor berichtete die "Märkische Oderzeitung".

Für alle Geflügelhalter im Umkreis bedeutet der neue Geflügelpest-Ausbruch wieder Auflagen wie eine Stallpflicht. Erst im Januar war ein Putenmast-Betrieb mit rund 18.000 Tieren in demselben Landkreis im Osten Brandenburgs betroffen. Im Februar traf es zudem einen Putenbestand im Landkreis Ostprignitz-Ruppin im Nordwesten Brandenburgs mit 13.500 Tieren.

Seit vergangenem Herbst wurden in Brandenburg nach Angaben des Agrarministeriums bisher 18 Vogelgrippe-Fälle bei Nutzgeflügel registriert. Mehr als 250.000 Tiere wurden getötet.

Die Geflügelpest, auch Vogelgrippe genannt, ist eine bei vielen Vogel- und Geflügelarten häufig tödlich verlaufende Infektionskrankheit. Wildvögel können das hochansteckende Virus H5N1 in große Geflügelbetriebe einschleppen.

Auch in den News:

- Anzeige -

- Anzeige -


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

- Anzeige -

- Anzeige -

Mehr entdecken