Macht, Einfluss, Sicherheit

"Der Fußball im Abseits" bei der WM 2026? :newstime-Podcast blickt auf die Gastgeberländer

Aktualisiert:

von Michael Reimers

ran Fußball

WM 2026: NFL-Stadion wird zu Fußball-Tempel

Videoclip • 01:01 Min


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Die Fußball‑WM 2026 soll ein globales Fest werden – doch schon jetzt sorgt sie mit zahlreichen Debatten für Schlagzeilen. Drei :newstime‑Redakteure nehmen das globale Mega-Event näher unter die Lupe.

Die WM 2026 wirft lange Schatten – und drei :newstime‑Redakteure schauen genau hin. Tobias Feige, Mario Herb und Marcel Roth nehmen im neuen Podcast "WM26 – Der Fußball im Abseits?" das Nachrichtengeschehen im Vorfeld des Mega‑Turniers unter die Lupe. Zwischen FIFA‑Machtpolitik, politischem Einfluss und Sicherheitsfragen erzählen sie die Geschichten hinter der größten Fußball‑WM aller Zeiten.

"WM26 – Der Fußball im Abseits?" Zu sehen und zu hören auf Joyn, YouTube, Spotify und überall, wo es Podcasts gibt.


"Drei Gastgeber, viele Spannungen" Hier geht's zur dritten Folge auf Joyn:

Mit den USA, Kanada und Mexiko wird es erstmals in der Geschichte drei Gastgeberländer bei einer Fußball-Weltmeisterschaft geben. Und die Beziehung dieser Länder untereinander könnte wohl nicht angespannter sein. Immer wieder im Rampenlicht ist Donald Trump, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Das Verhältnis, welches Trump zu seinen Nachbarn pflegt, ist insbesondere mit Beginn seiner zweiten Amtszeit noch offensiver geworden.

Sowohl Kanada als auch Mexiko belegte Trump schon kurz nach seiner Amtseinführung mit massiven Strafzöllen auf alle Produkte, die nicht in den USA produziert werden. In Richtung Kanada wurde Trump sogar noch schärfer: Immer wieder sprach er von Annektionswünschen. Kanada solle doch der 51. US-Bundestaat werden und deren Premier Carney könne der Gouverneur werden.

Nicht weniger forsch geht der US-Präsident gegen seine südlichen Nachbarn vor. Die Schuld für Migrationswellen und Drogenhandel sieht Trump in Mexiko. Auch hier verhängte Trump Strafzölle und verschärfte die Grenzpolitik.

Im eigenen Land wirken Trumps Handlungen nicht weniger rigoros. Besonders die Migrationsbehörde "ICE" sorgte Anfang des Jahres für Schlagzeilen und gipfelte in dem Tod zweier Menschen in Minneapolis.

Die Grenze der USA zu passieren, ist auch für Tourist:innen immer schwieriger geworden. Teilweise sollten Einreisende mit gültigem Visum ihre Social-Media Accounts offenlegen.

Über die politische Situation in den USA und zu seinen Nachbarländern ist Axel Storm Teil der Folge. Er ist als Korrespondent für :newstime in Washington DC im Einsatz.

Die USA laden als Gastgeber mit den meisten Spielen die Welt zu einem Fußballfest ein. Wird es das auch? Kann unter solchen politischen Spannungen ein friedliches Turnier stattfinden? Das und mehr ist Thema der dritten Folge von "WM26 – der Fußball im Abseits?".

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"Boykottfragen & logistischer Wahnsinn" Hier geht's zur vierten Folge auf Joyn:

Spätestens seit der WM 2022 in Katar dürfte wohl kaum ein deutscher Fußballfan an den Boykott-Debatten vorbeigekommen sein. Die demonstrativen Hände vor dem Mund der Nationalmannschaft gingen damals durch die Presse, ebenso wie die "One-love-Binde". Viele Stimmen wurden damals laut, eine deutsche Nationalelf dürfte unter solchen Bedingungen nicht an einem Turnier teilnehmen.

Auch für die kommende Weltmeisterschaft blieben derartige Debatten nicht aus, ebenso wie im Hinblick auf das Turnier 2034 in Saudi-Arabien. Die entscheidende Gewalt in diesem Kontext: der Deutsche Fußball Bund (DFB). Der Verband hat in solchen Entscheidungen die Zügel in der Hand.

Es besteht auch innerhalb des DFB des Öfteren Uneinigkeit. Oke Göttlich, Präsident des FC St. Pauli und Mitglied des DFB-Präsidiums, äußerte sich Ende Januar klar: Man müsse über einen Boykott diskutieren. DFB-Präsident Bernd Neuendorf wies das ab und erstickte die Diskussion im Keim.

Debatten über die politische Verantwortung des Fußballs sind keine Neuheit. Mit steigenden Einschaltquoten und Reichweiten kann sich der Sport dieser Verantwortung immer weniger entziehen. Doch wie politisch sollte der Fußball sein? Und welche Verantwortung tragen Spieler und Trainer?

Für die kommende Weltmeisterschaft spielen die Finanzen für die Fans eine nie dagewesene Rolle. Große Distanzen zwischen den Spielen, teurer Nahverkehr, Rekordpreise für die Eintrittskarten. Nach oben sind den Preisen keine Grenzen gesetzt. Wer soll das bezahlen? Dafür zu Gast ist Bengt Kunkel, hohes Mitglied des DFB-Fanclubs "Adler der Herzen".


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