Düsseldorfer Kirmes
Feuerwerk explodiert in Menschenmenge - 19 Verletzte
Veröffentlicht:
von Rebecca RudolphEin Feuerwerkskörper explodiert in zu niedriger Höhe über Zuschauen beim Abschlussfeuerwerk der Rheinkirmes.
Bild: David Young/dpa
Dramatischer Zwischenfall bei der Rheinkirmes in Düsseldorf: Ein Feuerwerkskörper explodiert zu früh. 19 Menschen werden verletzt, darunter mehrere Schwerverletzte und ein Kind.
Das Wichtigste in Kürze
Ein Feuerwerkskörper detonierte während der Abschlussveranstaltung der Rheinkirmes in ungewöhnlich niedriger Höhe.
Die Ursache ist noch unklar, die Polizei geht von einem Unfall aus.
19 Personen wurden verletzt, vier davon schwer, darunter auch mindestens ein Kind, viele erlitten offenbar Brandverletzungen.
Bei einem Feuerwerksunglück auf der Rheinkirmes in Düsseldorf sind 19 Menschen verletzt worden. Nach bisherigen Informationen vier von ihnen schwer. Unter den Verletzten befindet sich laut Polizeiangaben auch mindestens ein Kind. Offenbar explodierte ein Feuerwerkskörper in zu geringer Höhe. Die Ursache dafür ist bislang unklar, die Ermittler gehen jedoch von einem Unfall aus.
Ersthelfer und Polizisten tragen eine Verletze zu den Sanitätern auf einer Brücke.
Bild: David Young/dpa
Das Feuerwerk bildete den Abschluss der Rheinkirmes. Feuerwehr und Rettungsdienste rückten mit einem Großaufgebot aus. Einige Verletzte wurden laut Feuerwehr in umliegende Kliniken gebracht. Vermutlich hätten viele von ihnen Brandverletzungen erlitten, sagte ein Sprecher der Feuerwehr der "Rheinischen Post".
Andreas-Paul Stieber, Schützenchef und Mitorganisator der Kirmes, berichtete von einer möglicherweise umgekippten Startrampe: "Ein Querschläger sei Richtung Container geflogen, der direkt neben dem VIP-Bereich des Schützenzelts steht."
Auch auf der gegenüberliegenden Rheinseite war die Explosion spürbar. Eine Augenzeugin sagte der "NRZ", die Druckwelle habe man am Mannesmannhaus deutlich bemerkt.
Glücklicherweise befanden sich aufgrund der Großveranstaltung ohnehin zahlreiche Einsatzkräfte vor Ort und konnten umgehend Hilfe leisten. Viele Kirmesgäste standen nach dem Vorfall unter Schock.
Verwendete Quelle:
Nachrichtenagentur dpa
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