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Erdbebenkatastrophe in Venezuela: Zahl der Todesopfer steigt auf 1.430

Aktualisiert:

von Fabia Söllner

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Deutsche Hilfe für Venezuela naht

Videoclip • 01:27 Min • Ab 12


Nach zwei schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf 1.430 gestiegen. Viele Menschen gelten noch als verschüttet. Ein THW-Team aus Deutschland unterstützt nun die Rettungsarbeiten.

Das Wichtigste in Kürze

  • In Venezuela ist es zu schweren Erdbeben gekommen.

  • Mindestens 1.430 Menschen sollen gestorben sein.

  • Ein Team aus Deutschland ist nun zur Unterstützung der Rettungsarbeiten angereist.

Nach dem verheerenden Erdbeben in Venezuela ist in der Nacht zum Samstag ein 48-köpfiges Rettungsteam des Technischen Hilfswerks (THW) in Caracas eingetroffen. Die Mitglieder:innen der Schnell-Einsatz-Einheit Bergung Ausland (SEEBA) verschaffen sich nun gemeinsam mit internationalen Einsatzkräften einen Überblick über die Lage. Anschließend soll die Suche nach Verschütteten so schnell wie möglich beginnen.

Zunächst werden mögliche Einsatzorte festgelegt und die logistischen Voraussetzungen für die kommenden Tage geprüft. Nach Angaben des THW zählt jetzt jede Stunde. Ziel ist es, Bereiche zu finden, in denen die Chancen am größten sind, noch Überlebende zu retten.

Zugleich errichtet das Team ein Basislager

Nach Angaben des THW haben die Einsatzkräfte bereits eine erste Einweisung durch örtliche Behörden und internationale Partner erhalten. Sobald die Such- und Rettungsarbeiten beginnen, soll das Team im Schichtbetrieb rund um die Uhr im Einsatz sein. Zur Ausrüstung gehören moderne Ortungstechnik sowie speziell ausgebildete Such- und Rettungshunde, die verschüttete Überlebende aufspüren können.

Der Einsatz internationaler Rettungsteams nach den Erdbeben in Venezuela hat zwar die Suche nach Überlebenden beschleunigt, für Angehörige von Vermissten aber zum Teil auch traurige Gewissheit gebracht. Nach Erkundungsarbeiten schlossen etwa mexikanische Rettungskräfte in einem eingestürzten Gebäude im Stadtbezirk Chacao der Hauptstadt Caracas die Möglichkeit aus, dort noch lebende Menschen zu finden.

Anzahl der Opfer erneut gestiegen

Nach den schweren Erdbeben in Venezuela ist die Zahl der Todesopfer auf 1.430 gestiegen. Nach Angaben des Präsidenten der Nationalversammlung, Jorge Rodríguez, wurden zudem mehr als 3.200 Menschen verletzt. Seit den beiden Beben der Stärken 7,2 und 7,5 am Mittwoch registrierten die Behörden rund 430 Nachbeben. Über 70.000 Familien erhielten nach der Katastrophe Unterstützung durch staatliche Hilfsmaßnahmen.

Drei Tage nach den schweren Erdbeben in Venezuela werden weiterhin Zehntausende Menschen vermisst oder ihr Schicksal ist ungeklärt. Besonders stark betroffen sind der Bundesstaat La Guaira sowie die Hauptstadt Caracas, wo die Erschütterungen massive Schäden angerichtet haben. In einigen Gebieten wurden ganze Straßenzüge mit Hochhäusern vollständig zerstört.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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