Hitzewelle im Anmarsch
Deutschland erlebt plötzlichen Sommer: Jetzt kommt der "Hitzequickie" mit bis zu 36 Grad
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von Benedikt RammerIn den kommenden Tagen ist mit Temperaturen jenseits der 36 Grad zu rechnen.
Bild: Patrick Seeger/dpa
Eine Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 36 Grad zieht über Deutschland, doch lange hält sie sich nicht. Klimatologe Dr. Karsten Brandt erwartet tropische Nächte und Gewitter als Folge der extremen Wärme.
Das Wichtigste in Kürze
Deutschland erlebt eine kurzfristige Hitzewelle mit Temperaturen bis zu 36 Grad.
Tropennächte und Gewitter werden besonders im Westen erwartet.
Dieser "Hitzequickie" kühlt sich allerdings recht schnell wieder ab.
Der Sommer ist plötzlich da: Deutschland steht vor einer Hitzewellemit Temperaturspitzen von bis zu 36 Grad, die jedoch nicht von langer Dauer sein wird. In den vergangenen Wochen dominierte kühles und regnerisches Wetter das Bild.
Nun soll sich dies schlagartig ändern, wie Klimatologe Dr. Karsten Brandt von "Donnerwetter.de" gegenüber der "Bild-Zeitung" erklärt. "Das Hoch Xara zieht nach Osten ab und bringt die Wärme in Deutschland von Südwesten nach Nordosten. Am Donnerstag (12. Juni) wird an vielen Orten bereits die 30-Grad-Marke geknackt", so Dr. Brandt. An manchen Orten könnte das Thermometer laut dem Klimatologen am Freitag bis auf 36 Grad steigen.
Tropennächte und Gewitter vorhergesagt
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor extremer Hitzeim Südwesten, wo Höchstwerte bei Karlsruhe und Freiburg erwartet werden. Währenddessen bleibt es an den Küsten mit maximal 20 Grad vergleichsweise kühl.
Besonders im Westen Deutschlands sind Tropennächte vorhergesagt, bei denen die Temperaturen nicht unter 20 Grad fallen. Städte wie Köln und Bonn könnten Tiefstwerte von 23 Grad erleben, während Berlin und Hamburg mit etwas kühleren Nächten rechnen können. Die Schwüle der Hitzewelle führt laut Dr. Brandt zu Gewittern und möglichen Unwettern, die schon am Freitagabend im Westen auftreten können.
Moderate Temperaturen ab nächster Woche
Am Wochenende wird dann deutschlandweit mit vielen Gewittern gerechnet. Brandt warnt gegenüber der "Bild"-Zeitung vor Starkregen, der schwer vorherzusagen sei, aber durchaus eintreten könne.
Die Hitzewelle wird aber nicht lange anhalten, so Brandt. Nach den Unwettern kühlen die Temperaturen laut dem Experten schnell ab und pendeln sich nächste Woche zwischen 20 und 25 Grad ein. "Das Wetter ist zum Teil schön, aber allzu viel Wärme gibt es da nicht", so Dr. Brandt. Der Klimatologe beschreibt die Hitzewelle deshalb als "Hitzequickie"!
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