Heftiger Wintersturm

Blizzard in New York – Notstand im Nordosten der USA

Veröffentlicht:

von Jana Wejkum

:newstime

Mega-Wintersturm legt US-Städte lahm

Videoclip • 56 Sek • Ab 12


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Wegen eines Blizzards legt die Millionenmetropole eine Zwangspause ein. Bis zu einem halben Meter Neuschnee werden in einigen Gegenden erwartet – mit diesen Auswirkungen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Blizzard sorgt im Nordosten der USA für starken Schneefall und gefährliche Sichtverhältnisse.

  • In der Metropole New York und im benachbarten Bundesstaat New Jersey gelten deswegen Fahrverbote - tausende Flüge wurden gestrichen.

  • Es ist bereits der zweite große Wintersturm des Jahres - wenige Wochen zuvor waren weitere Regionen von extremer Kälte und Schnee betroffen.

Von "möglicherweise historischem Schneefall" ist beim US-Sender CNN die Rede. Ein heftiger Blizzard über dem Nordosten der USA hat mindestens sieben Bundesstaaten in den Ausnahmezustand versetzt - mehr als 40 Millionen Menschen sind laut CNN von Unwetterwarnungen betroffen. Meteorolog:innen erwarten rund 50 Zentimeter Neuschnee in einigen Gegenden.

Als Blizzard wird ein starker Schneesturm bezeichnet. Er erreicht Windgeschwindigkeiten von mehr als 55 Kilometern pro Stunde und schränkt die Sicht auf unter 400 Meter ein. Die gefährlichen Winterverhältnisse können den Alltag bei einem Blizzard vorübergehend lahmlegen.

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Notstand in New York: Fahrverbot und Schulausfall

Von dem Blizzard betroffen ist die Millionenmetropole New York. CNN berichtet am Montag (23. Februar) von umstürzenden Bäumen und einem Gewitter über der Stadt. Vorsorglich hatte Gouverneurin Kathy Hochul bereits am Samstag (21. Februar) den Notstand in der Region ausgerufen. Von Sonntagabend bis Montagnachmittag (22. bis 23. Februar, Ortszeit) dürfen nur noch Einsatzkräfte die Straßen, Brücken und Autobahnen New Yorks befahren. Autos, Lastwagen, Motorräder und E-Bikes sind verboten.

Auch die Schule fällt komplett aus, städtische Einrichtungen und Büchereien bleiben geschlossen. Bürgermeister Zohran Mamdani appellierte an die Menschen, zu Hause zu bleiben. Zugleich werden Aufnahmezentren für Wohnungslose Menschen eingerichtet.

Wie in New York gilt auch im benachbarten Staat New Yersey ein Verkehrsverbot. Die Kombination von heftigen Sturmböen und großen Schneemassen mache Autofahren "unglaublich gefährlich", sagte Gouverneurin Mikie Sherrill.

Auch in den News:

8.000 Flüge gestrichen

Aufgrund des Schneesturms und des damit verbundenen Whiteouts, einer Wetterlage, in der Boden und Himmel konturlos ineinander übergehen, wurden zahlreiche Flüge gestrichen. Mehr als 8.000 Flüge, der Großteil davon von und nach New York City, wurden abgesagt. Das berichten US-Medien unter Berufung auf das Internetportal "Flightaware".

Erst Ende Januar hatte ein schwerer Wintersturm Süden, Mittleren Westen und die Ostküste der USA Kälterekorde gebrochen und Rekordmengen Schnee verursacht. Bei der extremen Kälte sind laut Medienberichten mindestens 85 Menschen gestorben.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

CNN: "Blizzard whips Northeast with whiteout conditions, dangerous winds and power outages"

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