Wal in der Ostsee

"Der nächste Wal kommt bestimmt": Backhaus geht von weiteren Strandungen aus

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

:newstime

Rettungsversuch für Buckelwal Timmy

Videoclip • 02:13 Min • Ab 12


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Timmy wird gerettet: Der Buckelwal strandete in der Ostsee und soll nun befreit werden. Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus beobachtet die privat organisierte Rettungsaktion genau - und rechnet mit weiteren Wal-Strandungen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Buckelwal Timmy soll gerettet werden – Umweltminister Backhaus rechnet mit weiteren Strandungen.

  • Till Backhaus sieht eine Wichtigkeit in der zentralen Koordination von künftigen Wal-Notfällen.

  • Vor allem das Bundesamt für Naturschutz solle zu mehr Verantwortung gezogen werden.

Im März verirrte sich ein Buckelwal in die Ostsee – laut Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister Till Backhaus (SPD) bleibt er nicht der letzte. "Der nächste Wal kommt bestimmt", so Backhaus.

Er soll Recht behalten: Wenige Wochen nach Wal Timmy sei ein Beluga in der Flensburger Förde gesichtet worden. "Das heißt, wir werden uns mit dem Thema weiter auseinandersetzen müssen", sagt Backhaus, der aktuell die private Rettung des Buckelwals vor Poel verfolgt.

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Umweltminister fordert Investitionen

Der Umweltminister forderte eine künftig überregionale Koordination für den Umgang mit Strandungen. Eine geeignete Einheit sei das Havariekommando, das vom Bund und den Küstenländern für Schiffsunglücke gebildet wurde, so Backhaus im Livestream von News5. Wissenschaftler:innen und Technik seien dort verfügbar.
Den entsprechenden Antrag für die Umweltministerkonferenz habe Backhaus im Mai gestellt, er sei überzeugt, dass dieser Zustimmung finden werde.

Mecklenburg-Vorpommerns Umweltminister betont, es müsse außerdem "auch Geld investiert werden" und unterstreicht hierbei die Rolle des Bundesamts für Naturschutz: "Dass man hier Lösungen findet" für Personal und für Investitionen.

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Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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