Frauen erkennen Notlage
Panik vor Ameland: Strömung zieht 16 Kinder ins Meer
Veröffentlicht:
von Michael Reimers:newstime
Mehr junge DLRG-Retter als je zuvor
Videoclip • 01:31 Min • Ab 12
Auf einmal spürten sie keinen Boden mehr unter ihren Füßen: 16 Kinder eines Ferienlagers aus Münster haben beim Baden in der Nordsee einen Albtraum erlebt.
Das Wichtigste in Kürze
Mehrere Schüler:innen aus Münster haben auf der niederländischen Insel Ameland Urlaub gemacht.
Beim Baden in der Nordsee wurden 16 Kinder von einer starken Strömung mitgerissen.
Zwei junge Rettungsschwimmerinnen erkannten die Notlage.
Es sollte ein schöner Tag am Meer werden, doch für 16 Kinder aus Münster in Nordrhein-Westfalen wurde es alles andere als ein unbeschwerter Badeausflug. Wie die "Rheinische Post" berichtet, badeten die Schüler:innen zunächst in einem von Rettungsschwimmer:innen abgesteckten Bereich - doch plötzlich wurden sie von einer starken Strömung abgetrieben.
Für die 19-jährige Rettungsschwimmerin Inger van Oord war klar, dass das nicht gut aussah und sie ins Meer gehen musste. Sie sagte der Zeitung: "Einige schrien: ,Wir fühlen den Grund nicht mehr.‘ Es brach Panik aus.“
Rettungsschwimmerinnen eilten zur Hilfe
Sieben Kinder holte van Oord schwimmend an Land. Die 24-jährige Rettungsschwimmerin Femke Wiersma reagierte ebenfalls sofort und half mit dem Surfbrett, weitere Kinder zu retten. Auch ein Jetski kam zum Einsatz.
So blieben alle 16 Schüler:innen im Alter zwischen 9 und 14 Jahren unverletzt.
Am nächsten Tag statteten die Retterinnen ihnen im Ferienlager noch einen Besuch ab. Inger van Oord sagte der "Rheinischen Post": "In der Nordsee haben wir Todesangst in den Augen der Gruppe gesehen. Einen Tag später haben wir sie entspannt und lachend wiedergesehen. Die enorme Dankbarkeit hat uns bewegt."
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Verwendete Quellen:
rp-online.de: 16 deutsche Kinder vor Ameland gerettet – "Todesangst in den Augen gesehen"
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