Feuerberg in Indonesien

Nach 15 Jahren wieder aktiv: Vulkan auf Sumatra spuckt 3.500 Meter hohe Aschewolke

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von Anne Funk

Die Aschesäule über dem Vulkan war dreieinhalb Kilometer hoch.

Bild: Geological Ageny Indonesia/dpa


15 Jahre lang hat er geschlafen, jetzt erwacht der Vulkan Sinabung wieder zum Leben. Mehr als eine Stunde lang spuckte der Feuerberg seine Asche kilometerhoch in den Himmel über Sumatra.

Mit einer 3.500 Meter hohen Aschewolke hat sich der Vulkan Sinabung auf der indonesischen Insel Sumatra nach 15 Jahren Ruhe zurückgemeldet. Mindestens eine Stunde dauert der Ausbruch, wie die indonesische Vulkanologiebehörde PVMBG mitteilte. Berichte über Verletzte oder Tote lagen zunächst nicht vor.

Derzeit gilt für den 2.460 Meter hohen Feuerberg die zweite von vier Warnstufen. Dorfbewohner:innen, Besucher:innen und Tourist:innen wurden aufgerufen, das Gebiet rund um den Vulkan zu meiden. Für den Gipfel ist eine drei Kilometer weite Sperrzone eingerichtet worden, an der Südostflanke sind es bis zu viereinhalb Kilometer.

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Hunderte Jahre Schlaf

Auch wenn er lange geschlafen hatte, gehört der Sinabung  zu den aktivsten Vulkanen Indonesiens. Er liegt etwa 50 Kilometer südwestlich der Großstadt Medan in der Karo-Hochebene. 2010 war er nach Jahrhunderten weitgehender Ruhe wieder aktiv geworden.

2014 kamen bei einem schweren Ausbruch mindestens 16 Menschen ums Leben. Auch in den folgenden Jahren mussten Anwohner:innen wegen Ausbrüchen und Aschewolken immer wieder ihre Häuser verlassen.

Indonesien liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer Zone besonders intensiver vulkanischer und seismischer Aktivität. In dem Inselstaat gibt es etwa 130 aktive Vulkane - mehr als in jedem anderen Land der Welt.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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