US-Nationalpark
Dramatische Sturzflut im Grand Canyon: Ein Mann stirbt, 15 Personen vermisst - neue Unwetter drohen
Veröffentlicht:
von Anne Funk:newstime
40 Grad, Dürre, Tote: Sommerbilanz 2026
Videoclip • 01:06 Min • Ab 12
Nach der verheerenden Naturkatastrophe am Wochenende laufen intensive Rettungsmaßnahmen im Nationalpark – Behörden warnen vor weiteren Gewittern.
Eine Sturzflut hat am Samstag (29. August) den Grand Canyon Nationalpark im US-Bundesstaat Arizona heimgesucht und eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Ein Mensch ist ums Leben gekommen, 15 weitere gelten noch immer als vermisst. Der National Park Service (NPS) bittet nun dringend um Mithilfe bei der Suche nach Wander:innen und Besucher:innen, die sich zum Zeitpunkt des Unglücks im betroffenen Teil des Parks aufgehalten haben.
Auch in den News:
Verwüstung in beliebtem Wandergebiet
Besonders schwer getroffen wurde das Gebiet rund um die Phantom Ranch sowie der sehr beliebte Bright Angel Canyon. Bilder und Videos zeigen das erschreckende Ausmaß der Katastrophe: Das gesamte Areal wurde mit Schlamm bedeckt und verwüstet. Fast alle Fußgängerbrücken über den Bach Bright Angel wurden durch die Wassermassen zerstört.
Die Phantom Ranch, eine bei Wander:innen äußerst beliebte Unterkunft am Grund des Grand Canyon, liegt normalerweise idyllisch am Bright Angel Creek. Nun gleicht die Gegend einem Trümmerfeld.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube.
Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Rettungsaktion läuft auf Hochtouren
Bis zum Sonntagmorgen (30. August) konnten immerhin 62 Personen von der Phantom Ranch und dem unteren North Kaibab Trail gerettet werden. Weitere Evakuierungen sind geplant, doch die Rettungsarbeiten gestalten sich schwierig.
Am Sonntagabend wurde die Leiche eines 46-Jährigen am Colorado River nahe Crystal Rapids geborgen, teilte der NPS auf X mit.
Externer Inhalt
Dieser Inhalt stammt von externen Anbietern wie Facebook, Instagram oder Youtube.
Aktiviere bitte Personalisierte Anzeigen und Inhalte sowie Anbieter außerhalb des CMP Standards, um diese Inhalte anzuzeigen.
Aktuelle Lage: Neue Unwetter drohen
Die Situation bleibt angespannt. Der National Park Service warnte am Sonntag und Montag (31. August) vor erneuten Gewittern und Starkregen, die zu weiteren Sturzfluten führen könnten. Diese Wetterprognose erschwert nicht nur die laufenden Rettungsmaßnahmen, sondern birgt auch die Gefahr neuer Katastrophen in dem ohnehin bereits schwer getroffenen Gebiet.
Die Behörden appellieren an alle, die Informationen über vermisste Personen haben könnten, sich zu melden. Jeder Hinweis könnte bei der Suche nach den Vermissten helfen.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier aktuelle Folge ansehen
Mehr entdecken

Großeinsatz
Café in Köln von Schüssen getroffen - Polizei fahndet nach Täter

Gesünder als Mineralwasser?
Mythos Leitungswasser: Gesünder als Mineralwasser – oder nur billiger?

Baden-Württemberg
B500: Zwei Menschen sterben bei Frontalzusammenstoß nahe Bühl

Wetterphänomen
69-Prozent-Prognose: El Niño könnte alle bisherigen Rekorde brechen

Meteorologe warnt
"Schlechte Nachricht": El Niño bringt Winter-Wende für Deutschland

Auf dem Prüfstand
Öko-Test warnt vor Badreinigern: 13 Produkte enthalten viel reizende Ameisensäure

