Kältefront im Freistaat

Glatteisgefahr in Bayern: Präsenzunterricht fällt an vielen Schulen aus

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von Chiara Damnitz

Am Untermain fällt an einigen Schulen der Präsenzunterricht aus. (Archivbild)

Bild: Malin Wunderlich/dpa


In Bayern soll es vielerorts rutschig werden. In Unterfranken sollen Schülerinnen und Schüler daheim bleiben. In Oberfranken dürfen sie eher nach Hause.

Geschlossene Schulen wegen Glatteisgefahr

Wegen akuter Glatteisgefahr fällt an vielen Schulen am Untermain der Präsenzunterricht aus. "Vor dem Hintergrund der für heute geltenden amtlichen Unwetterwarnung vor Glatteis können die Straßenmeistereien die Schulwegsicherheit nicht gewährleisten", teilten Kommunen auf der Webseite "Unterrichtsausfall.Bayern.de" des Kultusministeriums mit.

"Daher entfällt am 12. Januar 2026 der Präsenzunterricht in der Stadt und im gesamten Landkreis Aschaffenburg." Gleiches gelte für den Landkreis Miltenberg in Unterfranken. Auch in der vergangenen Woche waren viele Schulen bayernweit wegen möglicher glatter Straßen und Wege geschlossen geblieben. 

In Oberfranken endet der Präsenzunterricht heute um 13.00 Uhr. Es werde aber eine Notbetreuung geben, hieß es.

Videokonferenz oder Arbeitsblätter

Kein Präsenzunterricht bedeutet allerdings nicht unbedingt, dass der Unterricht ausfällt. Die Schulleitungen entscheiden eigenständig, ob der Unterricht etwa per Videokonferenz erfolgt oder Arbeitsblätter zu bearbeiten sind. 

Der Montag soll laut Wettervorhersage in vielen Teilen Bayerns gefrierenden Regen und Glatteis bringen. Wegen der Gefahr rief der Deutsche Wetterdienst die zweithöchste Unwetterwarnstufe für den gesamten Freistaat aus.

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Verwendete Quelle:

Nachrichtenagentur dpa


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