Im Alter von 90 Jahren

An der Mondlandung maßgeblich beteiligt: Informatikerin Margaret Hamilton ist tot

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von Valentin Kronberger

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Videoclip • 01:16 Min • Ab 12


Die amerikanische Programmiererin Margaret Hamilton ist im Alter von 90 Jahren gestorben. Sie hat entscheidend zum Erfolg der Apollo-Mondlandung beigetragen.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die NASA-Informatikerin Margaret Hamilton ist mit 90 Jahren gestorben.

  • Sie war Mitgründerin des Fachgebiets der Softwaretechnik.

  • Für ihre Verdienste wurde sie vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama ausgezeichnet.

Sie trug maßgeblich zum Erfolg der Apollo-Mondlandung bei: Margaret Hamilton ist mit 90 Jahren gestorben. Das berichten mehrere Medien, darunter CNN. Die amerikanische Informatikerin und Mathematikerin half dabei, das Fachgebiet der Softwaretechnik zu etablieren – und ihr Code war entscheidend für die Mondmission der NASA.

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Hamilton entwickelte Software der Apollo-Mission

Hamilton starb bereits am 30. September, teilte ihr früherer Arbeitgeber, das Massachusetts Institute of Technology (MIT), mit. Dort arbeitete sie von 1959 bis in die 1970er-Jahre und leitete die Abteilung für Softwaretechnik. Ab dem Jahr 1961 entwickelten sie und ihr Team aus 100 Ingenieur:innen die Software für die Apollo-Mission der NASA.


Margaret H. Hamilton erhielt 2016 die Presidential Medal of Freedom und wurde von Schauspieler Tom Hanks auf die Wange geküsst.

Bild: picture alliance / Consolidated/dpa


Hamilton von US-Präsidenten geehrt

Durch ihre Forschung gilt Hamilton als eine der Gründer:innen des Fachgebiets der Softwaretechnik. Sie war es, die den Begriff "Software Engineering" etablierte. Für ihre Verdienste für die Wissenschaft und Raumfahrt wurde Hamilton 2016 vom damaligen US-Präsidenten Barack Obama mit der Presidential Medal of Freedom ausgezeichnet.


Während ihrer Arbeit bei der NASA schaffte sie es, die Software des Raumschiffs robuster und weniger fehleranfällig zu machen. Für ihre bahnbrechenden Errungenschaften bei der NASA wurde sie erst im Nachhinein geehrt. Im Jahr 2003 verlieh die Raumfahrtbehörde ihr den "Exceptional Space Act Award".

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