Route geändert

Kreuzfahrtschiff "Aidaprima" muss Norwegen-Stopp canceln - das war der Grund

Aktualisiert:

von Joachim Vonderthann

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Kreuzfahrt-Boom hält unvermindert an

Videoclip • 01:43 Min • Ab 12


Die "Aidaprima" hat ihre Norwegen-Reise kurzfristig geändert. Wieso das Kreuzfahrtschiff einen Tag früher nach Hamburg zurückkehren musste.

Das Wichtigste in Kürze

  • Die "Aidaprima" hat einen geplanten Stavanger-Stopp kurzfristig streichen müssen.

  • Die Wetterlage an der Nordseeküste machte die Änderung nötig.

  • Die Passagier:innen durften sich dennoch über eine kleine Entschädigung freuen.

Für die Passagier:innen der "Aidaprima" verlief eine fünftägige Norwegen-Kreuzfahrt anders als ursprünglich vorgesehen. Wegen einer Sturmwarnung an der deutschen Nordseeküste strich Aida Cruises den geplanten Aufenthalt im norwegischen Stavanger. Das Schiff sollte deshalb einen Tag früher nach Hamburg zurückkehren.

Die "Aidaprima" war am 4. Oktober 2026 von Hamburg aus gestartet, wie "swp.de" berichtet. Vorgesehen waren Stopps in Eidfjord und Stavanger. Eidfjord konnte das Schiff planmäßig anlaufen. Der für Mittwoch (7. Oktober) geplante Stavanger-Besuch entfiel jedoch. Stattdessen verbrachten die Reisenden einen zusätzlichen Tag auf See.

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"Aidaprima" kann nicht in Stavanger anlegen

Auslöser der Änderung war kein technischer Defekt an Bord, sondern die erwartete Wetterlage. Bei starken Winden kann die Passage großer Kreuzfahrtschiffe auf der Elbe zwischen Cuxhaven und Hamburg eingeschränkt oder gesperrt werden.

Die Reederei wollte laut "Wirtschaftsjournal" vermeiden, dass die "Aidaprima" am Freitag (9. Oktober) wegen einer möglichen Elbsperrung nicht rechtzeitig zum geplanten Gästewechsel im Hamburger Hafen eintrifft. Deshalb nahm das Schiff früher Kurs auf die deutsche Küste.

Zusätzlicher Tag vor Hamburg

Nach dem angepassten Reiseplan sollte die "Aidaprima" bereits am Donnerstag (8. Oktober) am Cruise Center Steinwerder in Hamburg anlegen. Die Reise endet aber nun doch erst am Freitag. Die Gäste können bis dahin an Bord bleiben und die Einrichtungen des Schiffs weiter nutzen.

Aida Cruises bietet den Passagier:innen für den zusätzlichen Aufenthalt laut den Berichten einen Shuttle-Service vom Terminal zum Alten Elbtunnel an. Von dort aus können sie die Hamburger Landungsbrücken erreichen.

Die "Aidaprima" bleibt bis Freitagnachmittag im Hafen. Gegen 17 Uhr soll sie mit neuen Gästen zur nächsten fünftägigen Reise starten. Diese führt nach Zeebrügge in Belgien und Rotterdam in den Niederlanden.

Ob die nächste Reise wie geplant stattfinden kann, hängt laut "swp.de" weiter von den Bedingungen auf der Nordsee und der Elbe ab. Sollte der Wind erneut zu stark werden, sind weitere Anpassungen der Route möglich.



Verwendete Quellen:

swp.de: "Was ist auf der AIDAprima passiert?"

Wirtschaftsjournal: "Sturmwarnung an der Elbe: AIDAprima muss Stavanger-Stopp streichen"

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