Sparkurs

KiK schließt 150 Filialen: Diese Standorte sind betroffen

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von Max Strumberger

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Discounter Kik schließt etwa 300 Filialen

Videoclip • 01:19 Min • Ab 12


Bei KiK spitzt sich der Sparkurs zu. In Deutschland sollen 150 Filialen verschwinden. Eine wachsende Liste zeigt, welche Standorte bereits offiziell betroffen sind.

Das Wichtigste in Kürze

  • Bei KiK gehen in Deutschland immer mehr Lichter aus.

  • Der Discounter will in diesem Jahr 150 Filialen schließen.

  • Inzwischen sind 76 Standorte offiziell bestätigt.

Der Textil- und Haushaltswarendiscount KiK setzt seinen Sparkurs fort und schließt in diesem Jahr voraussichtlich 150 Filialen in Deutschland. Nach aktuellem Stand sind bereits 76 Standorte offiziell als betroffen bestätigt – darunter Geschäfte in Brandenburg und Schleswig-Holstein. Weitere Schließungen dürften folgen.

Zu den jüngsten Fällen gehören die Filialen in Fürstenberg und Stockelsdorf. Beide Standorte sollen nach Angaben des Unternehmens im November schließen. In einigen Märkten laufen oder liefen bereits Räumungsverkäufe, während das Sortiment teilweise deutlich reduziert wurde. Eine vollständige offizielle Liste veröffentlicht KiK bislang nicht.


Diese Filialen sind vom neuen Sparkurs betroffen

Der Rückzug ist Teil eines europaweiten Umbauprogramms. Insgesamt sollen 300 Filialen geschlossen und lediglich 75 neue Standorte eröffnet werden. In Deutschland stehen den 150 geplanten Schließungen nur 15 Neueröffnungen gegenüber. Das Filialnetz wird damit um rund 135 Geschäfte auf gut 2.200 Standorte verkleinert.

Dem Münchner Merkur zufolge sollen jedoch diese Filialen geschlossen werden:

Bopfingen (Baden-Württemberg)

Mengen (Baden-Württemberg)

Östringen (Baden-Württemberg)

Pfullendorf (Baden-Württemberg)

Rottenburg (Baden-Württemberg)

Stuttgart (1 Filiale, Baden-Württemberg)

Wutöschingen (Baden-Württemberg)

Bad Windsheim (Bayern)

GeschlossenBurgthann (Bayern)

Freyung (Bayern)

Gunzenhausen (Bayern)

München-Aubing (Bayern)

München-Feldmoching (Bayern)

München-Neuperlach (Bayern)

Peißenberg (Bayern)

Schongau (Bayern)

Schweinfurt (Bayern)

Uffenheim (Bayern)

Wunsiedel (Bayern)

Berlin (2 Filialen)

Bad Liebenwerda (Brandenburg)

Brandenburg an der Havel (Brandenburg)

Doberlug-Kirchhain (Brandenburg)

Fehrbellin (Brandenburg)

Forst (Brandenburg)

Fürstenberg (Brandenburg)

Lübbenau (Brandenburg)

Potsdam-Babelsberg (Brandenburg)

Vetschau (Brandenburg)

Hamburg-Bramfeld

Hamburg-Steilshoop

Bad Soden-Salmünster (Hessen)

Bad Wildungen Innenstadt (Hessen)

Dreieich Sprendlingen (Hessen)

Frankfurt (1 Filiale, Hessen)

Heppenheim (1 Filiale, Hessen)

Oberursel (Hessen)

Altentreptow (Meckl.-Vorp.)

Hagenow (Meckl.-Vorp.)

Stralsund (Meckl.-Vorp.)

Bergen (Niedersachsen)

Dassel (Niedersachsen)

Dörpen (Niedersachsen)

Emsbüren (Niedersachsen)

Gieboldehausen (Niedersachsen)

Nordenham Innenstadt (Niedersachsen)

Pattensen (Niedersachsen)

Salzgitter (Niedersachsen)

Salzhemmendorf (Niedersachsen)

Twistringen (Niedersachsen)

Vechta (Niedersachsen)

Essen (NRW)

Hamm (2 Filialen, NRW)

Marl (NRW)

Ochtrup (NRW)

Radevormwald (NRW)

Troisdorf Mitte (NRW)

Wassenberg (NRW)

Dresden (1 Filiale, Sachsen)

Falkenstein (Sachsen)

Gröditz (Sachsen)

Plauen (Sachsen)

Seiffen (Sachsen)

Dessau (Sachsen-Anhalt)

Halle Südstadt (Sachsen-Anhalt)

Magdeburg (1 Filiale, Sachsen-Anhalt)

Marne (Schleswig-Holstein)

Preetz (Schleswig-Holstein)

Büdelsdorf (Schleswig-Holstein)

Stockelsdorf (Schleswig-Holstein)

Bad Frankenhausen (Thüringen)

Hildburghausen (Thüringen)

Meiningen (Thüringen)

Stadtroda (Thüringen)

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Kik will auf Kündigungen verzichten

Geschäftsführer und Finanzvorstand Christian Kümmel räumte ein, dass KiK in der Vergangenheit zu dicht expandiert habe. Teilweise hätten Filialen weniger als einen Kilometer voneinander entfernt gelegen. Nun soll das Portfolio konsequent auf profitable Standorte ausgerichtet werden.

Für die rund 19.000 Beschäftigten in Deutschland soll es nach Unternehmensangaben keine Kündigungen im Zuge des Programms geben. Betroffene Mitarbeiter:innen sollen möglichst in anderen Filialen weiterbeschäftigt oder anderweitig eingesetzt werden. Hintergrund des Sparkurses sind die Kaufzurückhaltung, der Druck durch Wettbewerber wie Woolworth und NKD sowie die Konkurrenz durch Onlineanbieter wie Shein und Temu.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Münchner Merkur: Große Kette schließt Läden teils mit Räumungsverkauf: Liste zeigt jetzt 76 betroffene Filialen in Deutschland

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