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Umfrage: 68 Prozent rechnen 2026 mit AfD-Ministerpräsident
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von dpaViele Deutsche halten einen AfD-Ministerpräsidenten nach den Landtagswahlen 2026 für möglich.
Bild: Sebastian Gollnow/dpa
In fünf Bundesländern sind 2026 Landtagswahlen geplant. Mehr als die Hälfte der Bevölkerung rechnet einer Umfrage zufolge damit, dass die AfD dann zum ersten Mal einen Regierungschef stellen könnte.
Das Wichtigste in Kürze
Laut einer Insa-Umfrage erwarten mehr als die Hälfte der Befragten, dass die AfD 2026 erstmals einen Ministerpräsidenten stellen könnte.
43 Prozent rechnen mit einem AfD-Regierungschef in mindestens einem Bundesland, 25 Prozent sogar in mehreren.
47 Prozent der Befragten wollen, dass die Union eine Zusammenarbeit mit der AfD weiterhin ausschließt.
Mehr als die Hälfte der Bevölkerung erwartet laut einer Umfrage, dass die AfD nach den Landtagswahlen im kommenden Jahr mindestens in einem Land erstmals einen Ministerpräsidenten stellt. Das geht aus einer Befragung des Meinungsforschungsinstituts Insa für die "Bild am Sonntag" hervor. 2026 sind Landtagswahlen in Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz, Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern geplant.
43 Prozent der Befragten rechnen der Umfrage zufolge damit, dass die AfD in mindestens einem Bundesland den Ministerpräsidenten stellen wird. 25 Prozent gaben an, dass sie erwarten, dass die AfD in mehreren Bundesländern den Ministerpräsidenten stellen wird.
19 Prozent glauben nicht an einen Regierungschef von der AfD, 13 Prozent wissen es nicht oder äußerten sich nicht.
47 Prozent gegen Zusammenarbeit von Union mit AfD
Mit Blick auf eine mögliche Zusammenarbeit zwischen CDU/CSU und AfD gaben 47 Prozent der Befragten an, die Union solle diese weiterhin konsequent ausschließen. 40 Prozent sprechen sich demnach gegen die sogenannte Brandmauer zur AfD aus, 6 Prozent ist die Frage egal, 7 Prozent machten keine Angabe.
Die CDU lehnt laut einem Unvereinbarkeitsbeschluss aus dem Jahr 2018 Koalitionen und ähnliche Formen der Zusammenarbeit sowohl mit der AfD als auch der Linken ab.
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