Heftiger Starkregen
120 Menschen evakuiert: Überschwemmungen in Südfrankreich und Korsika
Veröffentlicht:
von Valentin Kronberger:newstime
Naturkatastrophen richten Rekordschäden an (29. Juli)
Videoclip • 01:37 Min • Ab 12
Einige Regionen in Südfrankreich und Korsika werden von Starkregen überflutet. Zahlreiche Menschen müssen aus ihren Häusern evakuiert werden. So ist die Lage aktuell.
Das Wichtigste in Kürze
Südfrankreich und Korsika sind nach heftigem Starkregen von Überschwemmungen betroffen.
In einem Ort auf Korsika mussten 120 Menschen evakuiert werden.
In der Nacht zum Freitag (6. November) lässt der Regen in Frankreich nach.
Über Südfrankreich und Korsika entlädt sich aktuell ein heftiges Unwetter: Der Nationale Wetterdienst Frankreichs habe für die Regionen Gard, Hérault und ganz Korsika die orange Warnstufe vor Regen und Überschwemmung ausgerufen, berichtet das Portal "wetter.net".
Auch in den News:
Auf Korsika mussten 120 Menschen in Porto-Vecchio ihre Häuser verlassen, berichtete die französische Tageszeitung "Corse Matin". Die Feuerwehr habe einen 78-Jährigen mit dem Boot herausgeholt. Eine Familie habe den Angaben nach zwei Stunden auf dem Dach ihres Hauses ausharren müssen, bevor sie evakuiert worden sei. Videos auf der Plattform X zeigen die überschwemmten Straßen auf Korsika.
Überflutungen und Erdrutsche auf Korsika
Schon am Mittwochabend (4. November) hätten dort einige Häuser unter Wasser gestanden, berichtete die Zeitung. Auf Korsika seien mehrere Straßen gesperrt worden, es habe zahlreiche Überflutungen und Erdrutsche gegeben. Menschen, die in ihren Autos festsaßen, seien gerettet worden.
In den Städten Montpellier und Frontignan seien bereits Straßen überschwemmt – nur drei Wochen nach den Rekordregen im Oktober. An der Küste Südfrankreichs fielen laut "wetter.net" am Donnerstag (5. November) örtlich bis zu 150 Liter Regen pro Quadratmeter. Auf der Ostseite Korsikas rechne der französische Wetterdienst am selben Tag mit über 200 Litern pro Quadratmeter.
Starkregen in Südfrankreich
In Frontignan bei Sète sei ein Teil der Innenstadt überflutet worden, in Montpellier sei der Fluss Lez angeschwollen, der durch die Stadt verläuft. Und in der Region Gard seien zahlreiche Straßen gesperrt worden.
Hinter dem Unwetter stecke das blockierende Hoch Klaus, das die Regen-Tiefs vom Atlantik von Deutschland fernhalte und sie nach Süden ans Mittelmeer lenke. In der Nacht zum Freitag (6. November) lässt der Regen in Südfrankreich von Westen her nach, so "wetter.net".
Verwendete Quellen:
wetter.net: "Starkregen in Südfrankreich und Korsika: Straßen überflutet"
Corse Matin: "DIRECT. Intempéries à Porto-Vecchio : 120 personnes évacuées et de nouveaux épisodes pluvieux attendus dans la journée"
Corse Matin: "Intempéries : 30 personnes mises en sécurité, 4 personnes évacuées et 10 maisons inondées à Porto-Vecchio, les secours appellent à éviter le secteur"
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