ZDF-"Politbarometer"

Friedrich Merz stürzt in Umfrage auf Negativrekord

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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Neues Rekordtief für Friedrich Merz

Videoclip • 01:14 Min • Ab 12


Bundeskanzler Friedrich Merz verliert weiter an Zustimmung. Im neuen ZDF-"Politbarometer" erreicht er einen persönlichen Tiefstwert. Auch beim Rückhalt in der eigenen Partei gibt es Zweifel.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verliert laut dem neuen ZDF-"Politbarometer" weiter an Rückhalt in der Bevölkerung. Bei der Bewertung der Politiker:innen auf einer Skala von plus fünf bis minus fünf kommt der CDU-Vorsitzende auf minus 1,9. Nach Angaben des ZDF ist das ein persönlicher Negativrekord für Merz. Ende Juli lag sein Wert noch bei minus 1,5.

An der Spitze der zehn abgefragten Politiker steht erneut Verteidigungsminister Boris Pistorius von der SPD. Er erreicht einen Wert von 1,3. SPD-Chef und Vizekanzler Lars Klingbeil, bei dem viele mit einem Aus rechnen, liegt unverändert bei minus 0,6. AfD-Chefin Alice Weidel bildet mit minus 2,5 das Schlusslicht. Auch innerhalb der Parteien sehen viele Befragte den Rückhalt für die Parteichefs kritisch. 80 Prozent der Befragten sind der Meinung, dass die CDU nicht vollständig hinter Merz steht. Unter den Anhänger:innen von CDU und CSU sehen das immerhin 67 Prozent so.

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AfD liegt in Sonntagsfrage weiter vor Union

Auch die sogenannte Sonntagsfrage sieht für die Regierungsparteien weiterhin schwierig aus. Die AfD kommt auf 27 Prozent und liegt damit vier Prozentpunkte vor der Union mit 22 Prozent. Beide Parteien verlieren im Vergleich zur Befragung Ende Juli jeweils einen Prozentpunkt. Die Grünen verbessern sich um einen Punkt auf 14 Prozent. SPD und Linke kommen jeweils auf zwölf Prozent. Die FDP bleibt bei vier Prozent.

Für das ZDF-"Politbarometer" befragte die Forschungsgruppe Wahlen vom 17. bis 19. August insgesamt 1.319 Wahlberechtigte telefonisch und online. Nach Angaben des Instituts sind die Ergebnisse repräsentativ. Allerdings weisen Wahlumfragen grundsätzlich Unsicherheiten auf. Sie bilden lediglich die politische Stimmung zum Zeitpunkt der Befragung ab und sind keine Prognose für den tatsächlichen Ausgang einer Bundestagswahl.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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