Sachsen-Anhalt-Wahl

Trump sieht AfD "im Aufwind" – und feiert deren Wahlerfolg in Sachsen-Anhalt

Veröffentlicht:

von Christopher Schmitt

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"Wow!": Trump feiert AfD-Wahlerfolg

Videoclip • 58 Sek • Ab 12


Auch Donald Trump zeigt sich interessiert an der Wahl in Sachsen-Anhalt und ist offenbar erfreut vom Wahlerfolg der AfD. Der US-Präsident sieht die AfD auf der Erfolgsspur.

Donald Trump sieht die AfD "im Aufwind". Auf seiner hauseigenen Plattform Truth Social schrieb der US-Präsident Bezug nehmend auf den Wahlerfolg der Rechten bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: "Wow, die populistische Partei in Deutschland hatte eine wirklich große Nacht." Der Republikaner schrieb weiter, dass die AfD und ihre Anhänger:innen die "absolut schrecklichen Einwanderungsregeln" satt hätten, die Deutschland massiv geschadet hätten. "SIE BEFINDEN SICH IM AUFWIND, und werden es nicht mehr hinnehmen."

Seinen Post schloss Trump mit "MGGA!!!" ab – offenbar eine Anlehnung an seinen eigenen Slogan und ein Kürzel für "Make Germany Great again". Bereits kurz nach der Wahl zeigte der US-Präsident sein Interesse an der Landtagswahl in Deutschland. Er postete die Balken-Grafik einer Hochrechnung, gab hierzu jedoch keinen Kommentar ab.

Auch in den News:

Im "Frühstart" von RTL und ntv reagierte Dirk Wiese, der erste Parlamentarische Geschäftsführer der SPD-Fraktion, irritiert auf Trumps Glückwünsche. Sie seien "extremst befremdlich". Die AfD sitze auf Trumps Schoß, während der Republikaner die deutsche Wirtschaft mit seiner Zollpolitik in erhebliche Schwierigkeiten bringe. An Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) richtete er den Appell, beim nächsten Treffen mit dem US-Präsidenten klare Worte zu finden.

Guter Draht zur MAGA-Bewegung

Der AfD werden gute Kontakte in die US-Hauptstadt Washington nachgesagt. Bereits bei Trumps Amtseinführung waren AfD-Vertreter:innen vor Ort. Alice Weidel bezeichnete den Republikaner mit Blick auf seine Rückkehr ins Weiße Haus als Vorbild. Auch von Seiten der US-Regierung werden die Beziehungen gepflegt. Im Februar 2025 sprach sich etwa Vizepräsident JD Vance gegen politische "Brandmauern" aus, da sie den Willen von Millionen Wähler:innen untergraben würden.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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