Viele Autobahnen betroffen

Heftige Staus erwartet – ADAC warnt vor Herbstferien-Start in mehreren Bundesländern

Veröffentlicht:

von Valentin Kronberger

17:30 SAT.1 Niedersachsen und Bremen

ADAC-Eco-Training: Effizientes und spritsparendes Autofahren (1. Oktober)

Videoclip • 03:13 Min • Ab 12


Am kommenden Wochenende droht laut ADAC hohe Staugefahr auf Deutschlands Autobahnen. Das rät der ADAC, um Verzögerungen zu vermeiden.

Das Wichtigste in Kürze

  • Herbstferien in elf Bundesländern gleichzeitig sorgen voraussichtlich für lange Staus.

  • Besonders am Freitagnachmittag und Samstagvormittag wird es auf den Straßen voll.

  • Der ADAC rät, zu bestimmten Zeiten loszufahren, um Staus zu meiden.

Staugefahr fast wie in den Sommerferien: Am kommenden Wochenende vom 16. bis zum 18. Oktober erwartet der ADAC lange Verzögerungen auf deutschen Autobahnen. In elf Bundesländern sind gleichzeitig Herbstferien, während sie in Hessen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland enden. Besonders am Freitagnachmittag (16. Oktober) kann laut ADAC ein Mix aus Urlauber:innen und Pendler:innen für Chaos sorgen.

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Staus am Samstagvormittag in ganz Deutschland

Auch am Samstagvormittag (17. Oktober) müssen Reisende mit Verzögerungen rechnen. Besonders auf beliebten Reiserouten in Richtung Alpen, Küsten und Seen erwartet der ADAC viel Verkehr. Grund dafür seien demnach zahlreiche Tagesausflügler:innen bei schönem Wetter und der Ferienstart in folgenden Bundesländern:

  • Berlin

  • Brandenburg

  • Hamburg

  • Mecklenburg-Vorpommern

  • Nordrhein-Westfalen (NRW)

  • Sachsen-Anhalt


Diese Autobahnen sind besonders gefährdet für Staus

Bundesweit seien nach ADAC-Einschätzung besonders folgende Strecken anfällig für Verzögerungen:

  • A1 Hamburg – Bremen – Osnabrück – Köln

  • A3 Köln – Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau

  • A5 Kassel – Frankfurt sowie Karlsruhe – Basel

  • A7 Hamburg – Hannover – Würzburg – Ulm – Füssen

  • A8 Stuttgart – München – Salzburg

  • A9 Halle/Leipzig – Nürnberg – München

  • A10 Berliner Ring

  • A13 Berliner Ring – Dresden

  • A45 Gießen – Hagen – Dortmund

  • A61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen

  • A81 Stuttgart – Singen

  • A96 Lindau – München

  • A99 Autobahnring München

In NRW sind der Kölner Autobahnring und das Ruhrgebiet Hotspots für Staus, vor allem rund um Duisburg/Oberhausen und Bochum/Herne/Recklinghausen. Die höchste Staugefahr gebe es auf diesen Autobahnen:

  • A1 Köln – Dortmund – Osnabrück

  • A2 Oberhausen – Dortmund – Hannover

  • A3 Emmerich – Oberhausen – Köln – Frankfurt

  • A4 Olpe – Köln – Aachen

Das rät der ADAC den Reisenden

Der ADAC rät Urlauber:innen daher, ihre Reise gut zu planen. Wer unbedingt am Freitag starten muss, solle möglichst früh morgens losfahren. Andernfalls lohne es sich, die Abreise auf den Abend oder das Wochenende zu legen. Außerdem sollten Reisende genügend Zeit einplanen und regelmäßig Pausen machen.

Verstärkt werden die Staus durch rund 1.120 Baustellen auf Autobahnen in ganz Deutschland. Der ADAC empfiehlt, sich frühzeitig zu informieren und betroffene Strecken zu umfahren.


Hier können Ausweichstrecken gesperrt sein

Bei einem Stau von der Autobahn auf Landstraßen auszuweichen, bringt laut ADAC wenig. Ausweichstrecken seien nicht für den vielen zusätzlichen Verkehr ausgelegt – bei Vollsperrungen könne sich das Abfahren aber lohnen. Dies ist allerdings nicht überall erlaubt: Das Abfahren in Ortschaften könne kurzfristig verboten werden, teilt der ADAC mit.

Diese Autobahnen können betroffen sein:

  • A7 im Ostallgäu

  • A8 in den Landkreisen Rosenheim, Miesbach und Berchtesgadener Land

  • A93 Inntalautobahn

  • B2 und B23 im Landkreis Garmisch-Partenkirchen

Auch in Tirol gibt es Fahrverbote für zahlreiche Ausweichrouten. Dadurch sollen Anwohner:innen entlastet werden.


Verwendete Quellen:

ADAC: "ADAC Stauprognose: 16. bis 18. Oktober 2026"

ADAC: "Herbstferien-Start: Die ADAC Stauprognose für Nordrhein-Westfalen"

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