Stillstand bei Bus und Bahn
ÖPNV-Warnstreik bei Üstra und Co.: Diese niedersächsischen Städte sind betroffen
Aktualisiert:
von Christopher Schmitt:newstime
Verdi: Die Gewerkschaft hinter den Streiks
Videoclip • 01:33 Min • Ab 12
Unter anderem streiken Üstra-Mitarbeitende in Hannover: Montag und Dienstag kommender Woche stehen in einigen Städten Niedersachsens Busse und Bahnen still – alle Informationen.
Aufgrund eines Warnstreiks der Gewerkschaft Verdi fahren kommende Woche Montag (20. April) und Dienstag (21. April) in mehreren Städten Niedersachsens keine Busse und Bahnen. Die jeweiligen Verkehrsbetriebe in Hannover, Braunschweig, Göttingen und Osnabrück hatten am Montag (13. April) angekündigt, mit Arbeitsniederlegungen den Verkehr an beiden Werktagen lahmlegen zu wollen.
Hannoveraner Üstra stellt den Betrieb ein
"Es fahren keine Busse oder Bahnen": Auf ihrer Homepage kündigten die Hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra an, von Montag, 3 Uhr, bis Mittwoch (22. April), 3 Uhr, alle Betriebsteile stillzulegen. Dienstag ist zudem die Tochter Regiobus betroffen. Auch der Schülerverkehr ist hiervon betroffen.
Braunschweiger BSVG: Grundschüler kommen zur Schule
Auch bei der Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) herrscht Stillstand: "Die BSVG wird an beiden Tagen von Betriebsbeginn bis Betriebsende bestreikt", heißt es dort. "Busse und Bahnen müssen deshalb im Depot bleiben." Einzig der Schülerverkehr zu Grundschulen ist ausgenommen – sonst jedoch ist der gesamte Linienverkehr betroffen.
Stillstand auch in Göttingen
Auch die Göttinger Verkehrsbetriebe sagen den Linienverkehr an beiden Tagen komplett ab. An beiden Werktagen fahren demnach "von Betriebsbeginn bis Betriebsschluss keine Busse". Mit dem Betriebsbeginn am Mittwoch fahren wieder Bus und Bahn.
Osnabrück: "Fahrdienst massiv bestreikt"
"Zahlreiche Beschäftigte der Stadtwerke-Tochter SWO Mobil werden dem Aufruf folgen, so dass der Fahrdienst massiv bestreikt wird", heißt es in Osnabrück. Laut den örtlichen Stadtwerken entfallen alle Fahrten im städtischen MetroBus-Liniennetz. "Zahlreiche Beschäftigte der Stadtwerke-Tochter SWO Mobil werden dem Aufruf folgen, so dass der Fahrdienst massiv bestreikt wird", wurde mitgeteilt. "Aus diesem Grund muss die SWO Mobil den ganztägigen Betrieb auf den MetroBus-Linien M1 bis M5 einstellen." Weite Teile des gewohnten Schülerverkehrs können nicht aufrechterhalten werden.
Keine Einigung bei Tarifverhandlungen am Montag
Der erneute Arbeitskampf erfolgt vor dem Hintergrund des festgefahrenen Tarifkonflikts zwischen Verdi und dem Kommunalen Arbeitgeberverband (KAV). Am Montag konnte im Rahmen der dritten Verhandlungsrunde keine Einigung erzielt werden.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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