Medienbericht
Aldi Süd streicht über 1.200 Stellen – Prozesse und Strukturen sollen optimiert werden
Aktualisiert:
von dpa:newstime
Aldi Süd plant Mega-Transformation (17. April)
Videoclip • 01:17 Min • Ab 12
Der Discounter-Riese Aldi Süd setzt die Axt an – und will offenbar rund 1.250 Stellen abbauen. Vor allem ein Bereich muss einem Bericht zufolge bluten.
Das Wichtigste in Kürze
Aldi Süd will laut einem Medienbericht bis Ende 2027 insgesamt 1.250 Stellen an seinem Standort Mülheim an der Ruhr streichen.
Das Unternehmen begründe die Maßnahme mit der Optimierung von Prozessen und Strukturen.
Dies wäre bereits der zweite große Stellenabbau bei Aldi Süd innerhalb weniger Monate.
Der Discounter Aldi Süd streicht einem Medienbericht zufolge 1.250 Stellen in Mülheim an der Ruhr. Der größte Teil davon entfällt demnach auf die internationale IT- und Digitalsparte Aldi DX.
"Ziel ist es, perspektivisch rund 1.250 Stellen bis Ende 2027 abzubauen", teilte der Discounter der "Lebensmittel Zeitung" mit. "Aldi Süd optimiert seit jeher Prozesse und Strukturen." In diesem Zusammenhang habe das Unternehmen nun angekündigt, im Bereich Aldi International Services erstmals ein Freiwilligenprogramm umzusetzen. Auch im internationalen Einkauf fallen dem Bericht zufolge Stellen weg.
Auch in den News:
Nicht der erste größere Stellenabbau
Auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) teilte die Aldi-Süd-Holding in Salzburg lediglich mit: "Zu internen Angelegenheiten sowie zu Spekulationen äußern wir uns nicht." Aldi International Services ist der internationale Service- und Verwaltungsbereich von Aldi Süd, in dem zentrale Funktionen wie IT und Einkauf gebündelt sind. Bei Aldi DX sind laut Internetseite rund 3.900 Menschen beschäftigt.
Bereits im Januar war bekannt geworden, dass Aldi Süd Hunderte Stellen in seiner Deutschlandzentrale streicht. Betroffen waren Arbeitsplätze in den Bereichen Buchhaltung, Personal und Einkauf. Zu den Gründen äußerte sich der Konzern damals nicht konkret.
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