Mehr Schutz fürs iPhone

Neues iOS-Update: Was sich heimlich an deinem iPhone ändert

Veröffentlicht:

von Benedikt Rammer

:newstime

Schwächelnder iPhone-Akku? Das kann man tun

Videoclip • 01:09 Min • Ab 12


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Mit iOS 26.4.1 aktiviert Apple still eine wichtige Sicherheitsfunktion auf vielen iPhones – besonders auf Firmen-Smartphones. Der "Schutz für gestohlene Geräte" wird damit automatisch Pflicht und soll Kriminellen den Zugriff auf sensible Daten deutlich erschweren.

Das Wichtigste in Kürze

  • iOS 26.4.1 aktiviert den "Schutz für gestohlene Geräte" jetzt automatisch auch auf Firmen-iPhones.

  • Kritische Aktionen erfordern zwingend Face ID oder Touch ID, der Entsperrcode allein reicht nicht mehr.

  • Bei Änderungen an der Apple-ID greift eine Stunde Sicherheitsverzögerung mit zweiter biometrischer Prüfung, außer an vertrauten Orten.

Apple hat das Update auf iOS 26.4.1 für neuere iPhones veröffentlicht und spricht offiziell nur von "Fehlerbehebungen". Doch laut "9to5mac" steckt darin eine wichtige Änderung: Der "Schutz für gestohlene Geräte" wird jetzt auch auf unternehmensverwalteten iPhones automatisch aktiviert – ohne Eingriff der Nutzer:innen oder der IT-Abteilung.

Der Schutz richtet sich gegen eine verbreitete Masche: Dieb:innen spähen in der Öffentlichkeit den Entsperrcode aus und stehlen dann das iPhone. Mit dem Code konnten sie bislang auf sensible Daten zugreifen und sogar das Apple-ID-Passwort ändern.

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Biometrische Hürde für sensible Aktionen

Mit der aktivierten Funktion reicht der Gerätecode für kritische Aktionen nicht mehr aus. Stattdessen verlangt Apple eine biometrische Authentifizierung per Face ID oder Touch ID, eine Code-Eingabe als Alternative ist in diesen Fällen nicht möglich. Das betrifft unter anderem:das Einsehen von Passwörtern im iCloud-Schlüsselbund das Löschen oder Zurücksetzen des iPhones.

Für besonders heikle Vorgänge wie die Änderung des Apple-ID-Passworts baut Apple eine zusätzliche Hürde ein: Nach einer ersten biometrischen Bestätigung folgt eine Sicherheitsverzögerung von einer Stunde, danach ist eine zweite Bestätigung per Face ID oder Touch ID nötig. Diese Wartezeit entfällt nur an vertrauten Orten wie Zuhause oder am Arbeitsplatz.

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Von optional zu automatisch aktiv

Der erweiterte Diebstahlschutz wurde bereits mit iOS 17.3 eingeführt, musste damals aber manuell eingeschaltet werden. Mit iOS 26.4 wurde er für private iPhones standardmäßig aktiv. Das Update auf iOS 26.4.1 weitet dies nun auf Firmengeräte aus und schließt damit eine wichtige Sicherheitslücke im Unternehmensumfeld. Zusätzlich behebt das Update laut Berichten einen Fehler, der bei manchen Apps zu Problemen mit der iCloud-Synchronisation führte.


Verwendete Quellen:

9to5mac: "Stolen Device Protection now enabled by default for enterprise devices in iOS 26.4.1"

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