Finanzvorständin
Bericht: Karin Dohm muss Deutsche Bahn nach drei Monaten verlassen
Veröffentlicht:
von Christopher SchmittKarin Dohm soll intern mehrfach angeeckt sein. (Archivbild)
Bild: Sebastian Gollnow/dpa
Seit Anfang Dezember ist Karin Dohm als Finanzvorständin für die Deutsche Bahn tätig. Einem Medienbericht zufolge sieht die Bahn-Chefin sich bereits zum Handeln gezwungen.
Nach nur drei Monaten als Finanzvorständin soll Karin Dohm die Deutsche Bahn bereits wieder verlassen, berichtet die "Süddeutsche Zeitung" (SZ). Dohms Abberufung soll dem Medienbericht zufolge auf einer Sitzung im März beschlossen werden, bis dahin sollen noch Formalia geklärt werden. Allerdings stehe die Entscheidung bereits fest.
Wie die SZ berichtet, hat Dohm zahlreiche Menschen gegen sich aufgebracht. Dies betreffe die eigenen Leute und Arbeitnehmervertreter:innen. Unter anderem sei es demnach immer wieder mit anderen Führungskräften aufgrund von Kleinigkeiten zum Streit gekommen. Zudem hätten Politiker:innen das Gefühl gehabt, die Finanzvorständin sei nicht eingearbeitet. Bahnchefin Evelyn Palla habe daher die Reißleine gezogen.
Erst seit Anfang Dezember Finanzvorständin
Die Bahn äußerte sich auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur (dpa) nicht zu dem Thema. Seit Anfang Dezember bekleidet Dohm den Posten der Finanzvorständin bei der Bahn. Zuvor arbeitete sie als Finanzchefin bei der Baumarktkette Hornbach und dem Autozulieferer Conti.
Auch in den News:
Verwendete Quellen
Süddeutsche Zeitung: "Bahn trennt sich nach nur drei Monaten von Finanzvorständin"
Nachrichtenagentur dpa
:newstime verpasst? Hier neueste Folge ansehen
Mehr entdecken

Nahost-Eskalation
Iran meldet Angriff auf Israels Luftwaffenstützpunkt

Schockmoment bei Länderspiel
Christian Eriksen bricht erneut auf dem Spielfeld zusammen

Fußball-WM wird politisch
Iran-Team darf laut Botschafter nur an WM-Spieltagen in die USA

French Open in Paris
Zverev holt in Paris seinen ersten Grand-Slam-Titel

Gründer des Software-Riesen
Bill Gates verkauft Microsoft-Aktien: Milliardär investiert neu

Nagelsmann ist überzeugt
WM-Quartier 2026: Hier wohnt die deutsche Nationalmannschaft

