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Gutverdiener-Abgaben erhöht: Ab wann steigen Kranken- und Rentenbeiträge?

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von Christopher Schmitt

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"Unding": Kassen warnen nicht bei Erhöhung (11. September)

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Die Krankenversicherung und Rente wird für Gutverdienende im kommenden Jahr teurer. Ab welchem Gehalt du mehr bezahlen musst und wie diese Grenze festgelegt wird.

In Berlin hat das Bundeskabinett eine Verordnung des zuständigen Bundessozialministeriums beschlossen, die eine Erhöhung der Kranken- und Rentenbeiträge für Gutverdienende nach sich zieht. Nun muss noch der Bundesrat der jährlichen Anpassung zustimmen – dies gilt jedoch als Formsache. Aber wen genau betrifft diese Erhöhung?

Im Falle der Krankenversicherung wird für alle mehr Geld fällig, die gesetzlich versichert sind sowie einen Verdienst von mindestens 5.812,50 Euro brutto beziehen. Für die Rentenversicherung muss man mehr zahlen, wenn der Verdienst 8.450 Euro brutto oder mehr beträgt.

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Lohnanstieg hat Einfluss auf Erhöhungen

Jedes Jahr werden die sogenannten Beitragsbemessungsgrenzen entlang der Lohnentwicklung im vergangenen Jahr definiert. So wird festgelegt, bis zu welcher Grenze des Monatsgehalts Abschläge gezahlt werden müssen. Alles, was über dieser Grenze liegt, ist beitragsfrei.

Von Seiten des Ministeriums wird auf die gesetzliche Pflicht verwiesen, die Werte fortzuschreiben. Demnach stiegen die Bruttolöhne im Jahr 2025 um 4,38 Prozent. Auf diese Weise werde sichergestellt, dass sich die Versicherten entsprechend der Lohnentwicklung an der Finanzierung der Sozialversicherung beteiligen. Schließlich würden auch Anpassungen an Leistungen wie der Rente entsprechend der Lohnentwicklung vorgenommen.

Mit der Lohnerhöhung alleine wird der Anstieg bei den Krankenversicherungskosten allerdings nicht begründet. Im Rahmen des in der schwarz-roten Koalition vereinbarten Gesundheitssparpakets ist zusätzlich eine Anhebung um 300 Euro beim Wert enthalten. Ziel ist die Entlastung der Krankenkassen aufgrund ständig steigender Gesundheitsausgaben.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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