Berkshire Hathaway
Greg Abel: Auf diese Aktien setzt Warren Buffetts Nachfolger
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von Joachim Vonderthann:newstime
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Videoclip • 01:06 Min • Ab 12
Bei der Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway beginnt unter Greg Abel eine neue Ära. Der Nachfolger von Warren Buffett baut das Portfolio um.
Das Wichtigste in Kürze
Alphabet zählt inzwischen zu den drei größten Aktienpositionen von Berkshire Hathaway.
Greg Abel, Nachfolger von Anleger-Legende Warren Buffett, setzt damit stärker auf Technologie.
Neben Google-Mutter Alphabet findet Abel besonders an einer bestimmten Aktie Gefallen.
Greg Abel führt seit Anfang des Jahres die Geschäfte der Holdinggesellschaft Berkshire Hathaway und setzt dabei neue Akzente im milliardenschweren Aktienportfolio. Besonders auffällig ist der Ausbau der Beteiligung am Google-Mutterkonzern Alphabet. Nach Angaben von "Der Aktionär" ist Alphabet inzwischen die drittgrößte Aktienposition von Berkshire Hathaway.
Damit rückt ein großer Technologiekonzern stärker in den Mittelpunkt der Beteiligungsgesellschaft, die Warren Buffett über Jahrzehnte geprägt hat. Abel bleibe der langfristigen Anlagestrategie aber treu, heißt es in dem Bericht weiter. Gesucht würden Unternehmen mit starken Marktpositionen, hohen Geldzuflüssen und dauerhaften Wettbewerbsvorteilen.
Der neue Berkshire-Hathaway-Boss Greg Abel setzt bei den Aktienbeteiligungen etwas andere Akzente als Vorgänger Warren Buffet.
Bild: Brendan McDermid/REUTERS
Buffett-Nachfolger Greg Abel setzt auf Alphabet
Alphabet verdient einen großen Teil seines Geldes weiterhin mit dem Suchgeschäft und Werbung. Zugleich hat der Konzern mehrere weitere Standbeine: YouTube, das Smartphone-Betriebssystem Android, den Cloud-Bereich Google Cloud sowie die KI-Plattform Gemini. Hinzu kommt die Tochter Waymo, die an selbstfahrenden Autos arbeitet.
Gerade die Rolle künstlicher Intelligenz wird für Alphabet an der Börse genau beobachtet. Lange gab es die Sorge, KI-Angebote wie ChatGPT könnten die klassische Internetsuche von Google schwächen. DER AKTIONÄR verweist jedoch auf Nutzerumfragen, wonach Google für viele Menschen die wichtigste Suchmaschine bleibt. Zudem könnten KI-Angebote die Zahl der Suchanfragen sogar erhöhen.
Auch in den News:
Auch Berkshire-Aktien werden zurückgekauft
Neben dem Ausbau von Alphabet setzt Abel laut einem Bericht von "The Motley Fool" auch auf Aktien des eigenen Unternehmens. Demnach kaufte Berkshire Hathaway im ersten Quartal eigene Aktien im Wert von 234 Millionen US-Dollar zurück. Im zweiten Quartal kamen dem Bericht zufolge 4,53 Milliarden Dollar hinzu. Seit Mitte 2018 hätten Buffett und Abel gemeinsam rund 82 Milliarden Dollar für solche Rückkäufe ausgegeben.
Langfristige Berkshire-Strategie bleibt erhalten
Die stärkere Gewichtung von Alphabet zeigt, dass Berkshire unter Abel offen für große Tech-Werte ist. Laut "The Motley Fool" wurden Technologieaktien bei Berkshire zuletzt stärker berücksichtigt als in früheren Jahren. Dennoch bleibe der Ansatz langfristig orientiert: Entscheidend sind aus Sicht der Holding belastbare Geschäftsmodelle und ein attraktiver Unternehmenswert.
Für Anleger:innen bedeutet die Alphabet-Position dem Bericht zufolge nicht automatisch eine Kaufempfehlung. Aktienkurse können schwanken, und auch große Tech-Konzerne stehen etwa wegen KI-Konkurrenz, Regulierung und hoher Investitionen unter Druck. Die Entscheidungen von Berkshire liefern aber einen Hinweis darauf, welche Qualitäten Greg Abel bei Unternehmen besonders wichtig findet.
Verwendete Quellen:
Der Aktionär: "Megatrend Folger: Alphabet – Buffett-Nachfolger setzt Milliarden auf Google"
The Motley Fool: "Warren Buffett's Successor, Greg Abel, Purchased Nearly $4.8 Billion of the Oracle of Omaha's Favorite Stock This Year"
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