Hype um Korksandale

Birkenstock-Boom: Traditionsunternehmen hebt Prognose für 2026 an

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

:newstime

Elon Musk verspricht SpaceX Billionen-Umsatz – Börse reagiert mit Kursverlust (5. August)

Videoclip • 01:06 Min • Ab 12


Das Traditionsunternehmen Birkenstock hebt seine Jahresprognose deutlich an. 2026 profitierte der Hersteller von der anhaltenden Korkschuh-Trendwelle und plant währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 15 Prozent.

Egal ob zwei Riemen, als Sandale oder im Schlappen-Look: Die Korkschuhe des deutschen Herstellers Birkenstock sind gerade total im Trend. Kaum überraschend also, dass das Traditionsunternehmen seine Prognose für das Gesamtjahr 2026 angehoben hat.

Auch in den News:

CEO spricht von "außergewöhnlich guter Leistung"

Demnach erwartet das in New York börsennotierte Unternehmen nun ein währungsbereinigtes Umsatzwachstum von 15 Prozent. Das bereinigte operative Ergebnis (EBITDA) soll mindestens 710 Millionen Euro erreichen. Das teilte Birkenstock am Donnerstag (13. August) mit.

Auch im nun abgelaufenen dritten Geschäftsquartal legte der währungsbereinigte Umsatz um 15 Prozent auf 720 Millionen Euro zu. Der Nettogewinn sank zwar um 15 Prozent auf 110 Millionen Euro. Ursache dafür waren aber einmalige Kosten im Zusammenhang mit einem Aktienrückkauf und einer Refinanzierung.

"Wir haben im dritten Quartal eine außergewöhnlich gute Leistung erbracht und einmal mehr die Stärke unserer Marke unter Beweis gestellt", so Firmenchef Oliver Reichert. Alle Regionen hätten zu dem Wachstum beigetragen. Das Direktkundengeschäft über eigene Läden und das Internet hätten dabei allerdings überdurchschnittlich performt.

Nun hat das Unternehmen mit Hauptsitz in Linz am Rhein in Rheinland-Pfalz Aktien im Wert von 230 Millionen Euro zurückgekauft - als Zeichen der Zuversicht.


Die Geschichte des Unternehmens reicht bis ins Jahr 1774 zurück. Damals legte der Schuhmacher Johannes Birkenstock das Fundament für eine "Schuhmacherdynastie". Noch heute bezeichnet sich die Firma selbst als "Erfinder des Fußbetts" .


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur Reuters

Nachrichtenagentur dpa

Mehr entdecken