Düstere Aussichten

Deutsche Autoindustrie: Immer mehr Jobs werden gestrichen

Veröffentlicht:

von Benedict Hottner

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Jobabbau in der Autoindustrie verschärft sich

Videoclip • 01:14 Min • Ab 12


Die deutsche Autoindustrie baut weiter Arbeitsplätze ab. Ende des ersten Halbjahres 2026 waren so wenige Menschen in der Branche beschäftigt wie seit 2005 nicht mehr. Besonders stark trifft der Stellenabbau die Zulieferer.

In der deutschen Autoindustrie geht der Beschäftigungsabbau weiter. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes waren Ende des ersten Halbjahres 2026 noch rund 691.500 Menschen in der Branche beschäftigt. Das sind 42.300 weniger als ein Jahr zuvor - ein Rückgang von 5,8 Prozent.

Damit ist die Autoindustrie derzeit die Industriebranche mit dem stärksten Beschäftigungsrückgang. Zum Vergleich: Im gesamten verarbeitenden Gewerbe sank die Zahl der Beschäftigten im selben Zeitraum um 2,7 Prozent auf rund 5,29 Millionen. Die Automobilbranche bleibt mit ihren rund 691.500 Beschäftigten hinter dem Maschinenbau der zweitgrößte Industriezweig Deutschlands.

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Jobabbau trifft Autoindustrie hart

Besonders deutlich zeigt sich der Stellenabbau bei den Zulieferern. Unternehmen, die Teile und Zubehör für Autos herstellen, beschäftigten 7,6 Prozent weniger Menschen als noch ein Jahr zuvor. Bei den Autoherstellern selbst ging die Zahl der Beschäftigten um 6,1 Prozent zurück. Eine Ausnahme bilden Unternehmen, die Karosserien, Aufbauten und Anhänger herstellen. Dort stieg die Zahl der Beschäftigten sogar um zehn Prozent auf rund 42.800.

Der Abbau kommt nicht überraschend: Der Verband der Automobilindustrie hatte bereits im Mai vor dem Verlust von bis zu 225.000 Arbeitsplätzen bis 2035 gewarnt. Mehrere Hersteller und Zulieferer haben zuletzt zudem Sparprogramme und Stellenstreichungen angekündigt.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.


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