2026

Gehaltsvergleich: In diesen Branchen verdienen Azubis am meisten

Veröffentlicht:

von Jonas Bellermann

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In diesen Branchen erhalten Auszubildende am meisten Geld

Videoclip • 01:20 Min • Ab 12


Die Ausbildungsvergütungen steigen weiter. Besonders in der Pflege, bei Banken und Versicherungen gibt es für Auszubildende hohe Gehälter. In anderen Branchen fällt die Vergütung dagegen deutlich niedriger aus.

Wer heute eine Ausbildung beginnt, kann sich in vielen Branchen über eine deutlich höhere Vergütung freuen als noch vor einigen Jahren. Vor allem tarifgebundene Unternehmen zahlen ihren Auszubildenden inzwischen häufig mehr als 1.000 Euro im Monat.

Eine aktuelle Auswertung des Tarifarchivs des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung zeigt allerdings große Unterschiede zwischen den einzelnen Branchen.

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Pflege-Azubis verdienen am meisten

Die höchsten tariflichen Ausbildungsvergütungen erhalten Auszubildende in den Pflegeberufen des öffentlichen Dienstes. Im ersten Ausbildungsjahr gibt es dort knapp 1.500 Euro pro Monat. Auch das Versicherungsgewerbe, private Banken sowie der öffentliche Dienst zahlen vergleichsweise hohe Vergütungen.

Mehr als 1.200 Euro erhalten Auszubildende zudem unter anderem bei der Deutschen Bahn, in der Metall- und Elektroindustrie sowie in Teilen der chemischen Industrie.

Große Unterschiede zwischen den Branchen

Deutlich niedriger fallen die Vergütungen in einigen Handwerksberufen aus. Im Friseurhandwerk in Nordrhein-Westfalen erhalten Auszubildende im ersten Lehrjahr laut Tarifvertrag lediglich 785 Euro im Monat. Auch in der Floristik und der Landwirtschaft liegen die tariflichen Vergütungen teilweise noch unter der Marke von 1.000 Euro.

Insgesamt sind die tariflichen Ausbildungsvergütungen im Ausbildungsjahr 2025/26 um durchschnittlich 3,9 Prozent gestiegen. Thorsten Schulten vom WSI-Tarifarchiv erklärt, dass die Vergütungen in den meisten Tarifbranchen inzwischen sogar über dem BAföG-Höchstsatz für Studierende liegen. Gleichzeitig weist er darauf hin, dass Auszubildende ohne Tarifvertrag häufig deutlich weniger verdienen und teilweise nur die gesetzliche Mindestausbildungsvergütung erhalten.

Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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