Update iOS 27

Große KI-Ankündigung bei Apple: Diese Funktionen verspricht das neue Betriebssystem

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

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Apple: 50 Jahre Technik-Geschichte (1. April)

Videoclip • 02:01 Min • Ab 12


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Intelligenter, schneller, sicherer: Das neue Apple-Betriebssystem verspricht viele neue Funktionen. Bei der Entwicklerkonferenz WWDC stellt das Unternehmen das iOS-27-Update vor. Die Änderungen im Überblick.

Das Wichtigste in Kürze

  • Geräte mit dem ab September kommenden Betriebssystem sollen schneller in der Datenverarbeitung werden.

  • Außerdem verspricht Apple mehr Sicherheit bei Passwörtern – und kindgerechte Nutzung, dank neuer Kontrollmaßnahmen für Eltern.

  • Neben zahlreichen kleineren Änderungen zur persönlichen Nutzung strebt Apple maßgebliche Veränderungen bei seiner KI an.

Große Apple-News: Bei der Entwicklerkonferenz WWDC (Worldwide Developers Conference) stellt das Unternehmen dutzende neue Funktionen vor. Vor allem beim Thema KI warten große Neuerungen – doch nicht für alle Nutzer:innen. Die Funktionen des für September angekündigten iPhone-Betriebssystems iOS 27 im Überblick.

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Schneller in Apps, Daten und Mobilfunk

Wer sich vom WLAN-Router entfernt, ist in der Vergangenheit wohl oft ins Stocken geraten: Viele Geräte klammern sich an schwache WLAN-Signale, anstatt in die drahtlose Anbindung zu wechseln. Das will Apple ändern: Die Geräte der neuen Ära sollen künftig bei schlechtem Internet zügiger ans Mobilfunknetz gekoppelt werden.

Nicht nur beim Netz will Apple den Turbo-Modus aktivieren: Apps sollen bis zu 30 Sekunden schneller starten. Ein optimiertes Zusammenspiel der Prozessoren lässt das neue iOS in Zukunft wohl schneller laufen – auch auf älteren Geräten bis zum iPhone 11. Gleiches gilt für den Austausch von Daten zwischen zwei Geräten, die per AirDrop bis zu 80 Prozent schneller übermittelt werden sollen.

Teilen macht Freude: auch mit nicht-iOS-Geräten

Apropos Austausch: Eine weitere Neuerung soll Apple-Nutzer:innen das Teilen von Bildern auch mit Windows- und Android-Geräten ermöglichen – und zwar in voller Auflösung. Damit tritt Apple an Konkurrenten wie Google Photos heran. Hier war ein plattformübergreifender Austausch schon länger kein Problem mehr.


Bessere Lesbarkeit trotz "Liquid Glas"

Das im vergangenen Jahr vorgestellte Software-Design "Liquid Glas" zeichnete sich mit seinen weitgehend durchsichtigen Elementen und dadurch schlechter Lesbarkeit aus – so die Kritik. Mit dem neuen Betriebssystem will Apple dieser Problematik entgegenkommen. So soll es mehr Kontraste sowie einen Schieberegler zur Anpassung der Durchsichtigkeit geben.

Hörerlebnis mit Sonderfunktionen

Doch nicht nur die Augen, auch die Ohren sollen mit dem Update entlastet werden: Apples Kopfhörer sollen mit einem Drei-Band-Equalizer ausgestattet sein. In der Praxis bedeutet das: Höhen, Tiefen und Mitteltöne sollen die Nutzer:innen künftig selbst regeln können.

Tonartige Änderungen gibt es auch beim Wecker, den viele längst nur noch übers Handy nutzen. iOS 27 verspricht hier die Möglichkeit, die Lautstärke des Wecktons getrennt von der des Anruftons oder der Benachrichtigungen einstellen zu können.

Sicherheit für klein und groß

Auch beim Thema Sicherheit will Apple nachrüsten. Schon länger warnt die Passwort-App des Unternehmens, wenn Passwörter mehrfach verwendet oder kompromittiert werden. In solchen Fällen soll die App die Zugangsdaten eigenständig ändern können – allerdings bislang nicht auf allen Websites und Diensten.

Der Schutz für junge Nutzer:innen soll ebenfalls mit extra Kinder-Accounts besser gewährt sein. Hier sollen Eltern mehr Kontrolle über Nutzungsbeschränkungen wie personalisierte Zeit-Obergrenzen, Zutritt auf Websites oder Kaufmöglichkeiten bekommen.

Persönlicher Safari-Dienst

Apples Webbrowser Safari erlernt mit iOS 27 die Fähigkeit, Veränderungen auf Websites zu bemerken. Wartet man etwa auf neue Tourdaten einer Band oder das Zurückkommen ausverkaufter Artikel in einem Online-Shop, kann man Safari die gewünschte Seite überwachen und sich bei Änderungen benachrichtigen lassen. Zunächst soll Safari die Seiten allerdings nicht häufiger als einmal täglich checken können.

Außerdem soll der Browser künftig geöffnete Tabs nach Themen wie Shopping oder Rezeptideen gruppieren können – auch geräteübergreifend.

Zusätzlich sind laut Hersteller ab September Text-Prompts, etwa per Sprachbefehl, und somit personifizierte Erweiterungen auf Safari möglich. Apple demonstrierte dies am Beispiel eines Buttons, mit dem man Kochrezepte speichert und bewertet. Diese persönliche Einstellung soll dann zwar nur im eigenen Browser existieren, aber auch für andere mit dem gleichen Prompt geteilt werden können.


Routine-Abläufe per Shortcut

Die Apple-Shortcut-App zur Programmierung von Routinen gibt es bereits – die Anwendung war bislang aber komplex. Nun soll man die Automatisierungen simpler per Sprachbefehl erstellen können. Nach Apples Beispiel soll so direkt beim Verlassen der Arbeit eine bestimmte Person per Shortcut die geschätzte Ankunftszeit erhalten.

Großer Wendepunkt bei Siri-KI

Hauptfigur in Apples Neuheits-Katalog ist jedoch Siri: Die neue Assistenzsoftware mit künstlicher Intelligenz soll nach Verzögerung nun mit der neuen OS-Generation 27 im September kommen. Zunächst aber nur auf Englisch und nicht in der EU. Streitigkeiten um das Digitalgesetz DMA (Digital Markets Act) blockieren hier bislang die Nutzung auf iPhone und iPad.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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