Klare Worte
FIFA-Chef Gianni Infantino kontert WM-Kritiker: "Unsere Welt braucht Liebe, keinen Hass"
Aktualisiert:
von Emre Bölükbasi:newstime
Trump will Infantino als neuen UN-Generalsekretär (22. Juli)
Videoclip • 01:01 Min • Ab 12
FIFA-Chef Infantino kontert seine Kritiker:innen: Die WM sei ein Fest der Einheit gewesen, Gegner:innen hätten nur Hass geschürt. Doch zum Einreiseverbot für einen Schiri und einer nach einem Trump-Anruf aufgehobenen Sperre findet er keine Worte.
Das Wichtigste in Kürze
FIFA-Präsident Gianni Infantino verteidigt die Weltmeisterschaft in Nordamerika und bezeichnet sie als Symbol für globalen Zusammenhalt.
In seiner Stellungnahme wirft er Kritiker:innen die Verbreitung von Hass vor und rechtfertigt umstrittene Schiedsrichterentscheidungen.
Bestimmte Vorwürfe, wie das Einreiseverbot für einen Schiedsrichter, ließ der Verbandschef in seiner Verteidigung jedoch aus.
Gianni Infantino geht in die Offensive: Nach wochenlanger Kritik an der Fußball-Weltmeisterschaft 2026 in drei Ländern meldet sich der FIFA-Präsident via Instagram mit einer emotionalen Botschaft zurück. Das XXL-Turnier in den USA, Kanada und Mexiko sei das "herausragendste" aller Zeiten gewesen – und ein Symbol für Zusammenhalt in einer zerrissenen Welt.
"Unsere Welt braucht Liebe, keinen Hass. Toleranz, keine Spaltung", schreibt der 56-Jährige in seinem Post. Während Kritiker:innen "Hass und falsche Gerüchte" verbreiteten, habe die FIFA gemeinsam mit den Gastgebern das "größte Ereignis der Welt" organisiert. Rund sieben Millionen Zuschauer:innen aus über 200 Ländern hätten die 104 Spiele in 16 Städten besucht – ohne Zwischenfälle, ohne Gewalt.
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Positive Beispiele gegen kritische Stimmen
Als Beleg für die verbindende Kraft des Turniers nennt Infantino die problemlose Einreise der iranischen Nationalmannschaft trotz politischer Spannungen mit den USA sowie die Visa-Erteilung für Millionen Fans. Fußball sei "größer als Hass und Diskriminierung".
Unerwähnt lässt der Verbandschef allerdings das Einreiseverbot für Schiedsrichter Omar Artan und die Vorwürfe iranischer Spieler, in den USA ungerecht behandelt worden zu sein.
Auch in den News:
Verteidigung umstrittener Entscheidungen
Auch auf die Kritik an fragwürdigen Schiedsrichter- und Disziplinarentscheidungen geht Infantino ein. Fehler bei Karten oder nachträgliche Korrekturen von Sperren gebe es in allen großen Ligen – es sei "merkwürdig", wenn ausgerechnet Vertreter:innen solcher Länder die FIFA kritisierten.
Hintergrund ist unter anderem die aufgehobene Sperre von US-Stürmer Folarin Balogun nach einem Telefonat zwischen Donald Trump und Infantino – eine Entscheidung, die international für Empörung sorgte.
Zum Abschluss zeigt sich der FIFA-Chef "unglaublich stolz" auf die Weltmeisterschaft. Sie habe das "Beste der Menschheit" gezeigt und Hoffnung vermittelt.
Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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