Honorar-Forderungen
Apotheken-Streik: Branche schlägt Alarm – bundesweite Proteste
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von Christopher Schmitt:newstime
Viele Apotheken heute geschlossen
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Apotheken-Kund:innen stehen am Montag zumeist vor verschlossenen Türen. Die Branche schlägt Alarm – und fordert eine Erhöhung der Honorare.
Leere Apotheken und teils nur Notdienste – dieses Bild prägt am Montag (23. März) viele Innenstädte. Nach Angaben der Deutschen Presse-Agentur (dpa) beteiligen sich Apotheker:innen bundesweit an einem Aktionstag, um auf ihre Forderung nach einem höheren Apothekenhonorar aufmerksam zu machen. Unter anderem ist in Hannover auf dem Opernplatz eine zentrale Kundgebung geplant, zu der Teilnehmende aus ganz Niedersachsen erwartet werden.
Aus Sicht der Apothekerschaft ist das Problem seit Jahren ungelöst: Das Honorar stagniert, während die Kosten massiv gestiegen sind. "Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag die Erhöhung des Apothekenhonorars versprochen", so der stellvertretende Vorstandsvorsitzende des Landesapothekerverbands, Mathias Grau. Laut dem Landesapothekerverband Niedersachsen sei die Vergütung zuletzt 2013 angepasst worden. Seitdem hätten sich Personal-, Energie- und Betriebskosten um rund 65 Prozent erhöht.
Die Folgen seien bereits deutlich sichtbar. Der Apothekenkammer Niedersachsen zufolge hätten seit 2009 landesweit 474 Apotheken schließen müssen. Das entspreche einem Rückgang von fast 23 Prozent. Zum Stichtag 30. September 2025 habe es noch 1.639 öffentliche Apotheken gegeben – so wenige wie seit 45 Jahren nicht mehr. Auch für den Nachwuchs werde die Lage zunehmend problematisch: Übernahmen oder Neugründungen seien wirtschaftlich immer schwerer darstellbar.
GKV-Spitzenverband: Nicht pauschal mehr Geld
Widerspruch kommt von den gesetzlichen Krankenversicherungen. Der GKV-Spitzenverband spricht sich zwar ebenfalls für eine Reform der Vergütung aus, lehnt aber eine pauschale Erhöhung ab. Stattdessen solle stärker differenziert werden: Umsatzstarke Apotheken in Großstädten könnten mit einem geringeren Fixbetrag auskommen, während kleinere Betriebe im ländlichen Raum gezielt mehr Unterstützung erhalten sollten. Ziel sei eine gerechtere Verteilung – nicht einfach mehr Geld für alle.
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Dieser Beitrag wurde mit Unterstützung von Künstlicher Intelligenz (KI) erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.
Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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