16 Maschinen betroffen

Risse in Riesenjets: Luftfahrtbehörde warnt vor Sicherheitsrisiko bei Airbus-A380-Flugzeugen

Veröffentlicht:

von Marie-Finn Bruker

:newstime

A380-Alarm: Risse an Tragflächen

Videoclip • 01:17 Min • Ab 12


Risse am weltgrößten Passagierflugzeug der Welt sorgen für Aufregung: Bei 16 Maschinen besteht laut Europäischer Luftfahrtbehörde ein Sicherheitsrisiko – sie müssen nun untersucht werden.

Sicherheitsrisiko beim weltgrößten Passagierjetmodell Airbus A380: 16 Maschinen haben Risse an den Tragflächen. Die Europäische Luftfahrtbehörde (EASA) hat eine Untersuchung angeordnet, die am Mittwoch (24. Juni) starten soll.

Auch in den News:

Laut Lufttüchtigkeitsanweisung der EASA wird gewarnt: Die besagten Risse in Teilen der Flugzeugflügel könnten die Stabilität der Tragflächen beeinträchtigen. Fünf der Flugzeuge müssen deshalb jetzt zu einem detaillierten Check, der Rest der Maschinen trifft es nach 25 Flugzyklen.

2021 hatte Airbus den Bau des doppelstöckigen Riesen eingestellt – Grund war ein Mangel an neuen Bestellungen. Auch die Lufthansa zieht während der Pandemie nach. Zeitweise sprach Lufthansa-Chef Carsten Spohr sogar davon, ein erneuter Einsatz der Maschine sei unrealistisch. Letztendlich nahm die deutsche Fluggesellschaft das Modell aber aufgrund hoher Passagiernachfrage wieder in Betrieb.

Die Airline Emirates hat den mit Abstand weltweit größten A380-Airbus. Sie ist es auch, die 15 der insgesamt 16 von den Rissen betroffenen Flugzeuge betreibt, so das Branchenportal "Aerospace Global News". Die andere Maschine gehört zur australischen Qantas.


Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Mehr entdecken