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Kaltfront beendet jetzt den Spätsommer: Kommt jetzt der Schnee?

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von Emre Bölükbasi

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Polarwirbel bringt Herbst-Wetter nach Deutschland (5. Oktober)

Videoclip • 01:05 Min • Ab 12


Regen, Wind, Gewitter und rund 10 Grad weniger: Eine Kaltfront setzt dem Spätsommer ein jähes Ende. In bestimmten Regionen könnte es sogar schon weiß werden.

Der Sommer-Nachschlag ist vorbei: Eine Kaltfront fegt über Deutschland hinweg und sorgt für einen deutlichen Wetterumschwung, wie "Bild" berichtet.

Sie habe zuerst den Westen mit Regen und einzelnen Gewittern erreicht und sei in der Nacht zum Donnerstag (8. Oktober) weiter nach Osten gezogen. Dort und im Südosten werde es im Tagesverlauf teils anhaltend nass – und auch in den Alpen.

"Die Temperaturen rauschen im Süden und Westen im Vergleich zu den Vortagen um etwa 10 Grad in den Keller", zitiert das Blatt den Klimatologen Karsten Brandt. Übrig blieben demnach nur noch 14 bis 18 Grad.


Starke Regenfälle erwartet

Am Freitag (9. Oktober) soll sich der Schwerpunkt des Regens in den Westen verlagern, während der Osten weitgehend verschont bleibt. Diplom-Meteorologe Dominik Jung rechnet mit einer ordentlichen Ladung Wasser: "In NRW sind bis Freitagabend 30 bis 40 Liter pro Quadratmeter drin."

Im Südwesten drohten bei Gewittern zudem kurze, heftige Schauer. Dazu kämen Höchstwerte von meist nur 12 bis 18 Grad und kühle Nächte mit 3 bis 11 Grad. In tiefen Lagen sei sogar Bodenfrost möglich.

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So wird das Wetter am Wochenende

Und dann ist da noch der Schnee: Die Schneefallgrenze in den Alpen könne in der Nacht zum Freitag stellenweise unter 1.500 Meter rutschen, am Wochenende dann bis auf etwa 1.000 Meter. Auch auf dem Feldberg und dem Fichtelberg seien nasse Flocken denkbar.

Insgesamt erwarten die Experten ein launisches Wochenende, eine Mischung aus Schauern, Graupel und kurzen sonnigen Phasen.


Verwendete Quellen:

Bild: "Jetzt ist sogar Schnee möglich"

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