Es wird ungemütlich
Wetter-Wende: Kalte Tage statt goldener Oktober
Aktualisiert:
von Joachim Vonderthann:newstime
Wie KI Wettervorhersagen besser macht (16. Oktober)
Videoclip • 01:04 Min • Ab 12
Nach den milden Tagen mit örtlich bis zu 20 Grad wird es in Deutschland deutlich kühler. Meteorologe Dominik Jung rechnet mit Nebel, Frost und möglichem Schnee in höheren Lagen – der Deutsche Wetterdienst erwartet zunächst aber vor allem ruhiges Herbstwetter.
Das Wichtigste in Kürze
Nach örtlich bis zu 20 Grad am Dienstag sinken die Höchstwerte laut zunächst auf maximal 15 bis 16 Grad.
Meteorologe Jung erwartet Anfang November möglichen Schnee oberhalb von 600 bis 800 Metern und regional Frost.
Der DWD prognostiziert zunächst überwiegend ruhiges Herbstwetter mit Nebel,
Der goldene Oktober in Deutschland hat sich verabschiedet - mit kühleren Temperaturen und teils neblig-trübem Wetter.
Bild: Thomas Warnack/dpa
Der Goldene Oktober verabschiedet sich mit einem spürbaren Temperatursturz. Am Dienstag wurden örtlich noch bis zu 20 Grad erreicht, am Mittwoch liegen die Höchstwerte laut Diplom-Meteorologe Dominik Jung nur noch bei 15 oder 16 Grad. "Am Dienstag hatten wir hier und da noch bis zu 20 Grad. Das dürfte wohl vorbei sein", sagte Jung zu "Bild". Sein Fazit: "Es ist also fünf Grad kühler in der Spitze im Vergleich zum Dienstag!"
Am Mittwoch bleibt es laut Jung und Deutschem Wetterdienst (DWD) vielerorts trocken, aber es wird herbstlich. Im Osten und Südosten dominieren Wolken, im Norden sind einzelne Schauer möglich. Jung zufolge entscheidet vor allem Nebel oder Hochnebel darüber, wie freundlich es regional wird: "Die Frage ist aber: Wo kommt die Sonne raus, wo kommt sie nicht raus?" Und weiter: "Mal kann sich der Nebel auflösen, mal nicht."
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Goldener Oktober vorbei: Wetterumschwung bringt kühlere Temperaturen
Regenschirme dürften in den kommenden Tagen meist zu Hause bleiben können. "Den brauchen wir bis zum Wochenende nicht mehr. Es bleibt trocken", sagte Jung der "Bild" weiter. Allerdings sei die Sonne kein Selbstläufer: "Die Sonne lässt sich aber nur blicken, wo sie will. Eigentlich typisch für den Herbst." Besonders morgens sollten Autofahrer:innen wegen Nebel vorsichtig fahren.
Für die kommenden Tage erwartet Jung einen deutlichen Wechsel zu kälterem Wetter. "Der Oktober war viel zu warm. Jetzt kippt die Wetterlage", sagte der Meteorologe. Anfang November könne oberhalb von etwa 600 bis 800 Metern erster Schnee fallen. Als Grund nennt Jung Polarluft, die nach Deutschland ströme und auch Frost bringen könne.
DWD: Ruhiges Herbstwetter mit Nebel
Die aktuelle Zehn-Tage-Vorhersage des DWD fällt für den Zeitraum ab Freitag zurückhaltender aus. Der Wetterdienst erwartet "meist ruhiges Herbstwetter" mit viel Nebel und Hochnebel, aber kaum Niederschlag. Am Freitag und Samstag liegen die Höchstwerte je nach Sonnenschein meist zwischen 8 und 14 Grad. In den Hochlagen der Mittelgebirge und Alpen kann es sonnig werden.
In den Nächten wird es regional kalt: Der DWD prognostiziert Tiefstwerte zwischen 8 und 0 Grad, im südlichen Bergland ist vereinzelt leichter Frost möglich. Tagsüber werden am Sonntag und Montag meist nur 7 bis 13 Grad erreicht. Auch für die Zeit bis zum 6. November rechnet der DWD mit Hochdruckeinfluss, Nebel und Hochnebel sowie kaum Regen – flächendeckenden Schnee kündigt die offizielle Vorhersage derzeit nicht an.
Verwendete Quellen:
Bild: "Temperatur-Sturz da! Jetzt kommt die Kältewelle"
DWD: "10-Tage-Vorhersage für Deutschland"
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