Wetter-Alarm
Pazifik-Gigant "Polo" bedroht Mexikos Küste: Hurrikan zwingt Urlaubsparadiese in die Knie
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von Michael Reimers:newstime
Hurrikan "Lala" trifft auf Hawaii (16. August)
Videoclip • 01:20 Min • Ab 12
Innerhalb von nur 24 Stunden explodiert ein Tropensturm zur höchsten Gefahrenstufe – jetzt rüstet sich Mexiko für den Aufprall. Schulen bleiben geschlossen, Häfen dicht, und Millionen Menschen wappnen sich gegen einen Hurrikan.
Mit beispielloser Geschwindigkeit hat sich an Mexikos Pazifikküste ein meteorologisches Monster entwickelt: Hurrikan "Polo" erreichte bereits am Dienstag (22. September) die gefürchtete Kategorie 5 – gerade einmal einen Tag, nachdem er sich als harmloser Wirbelsturm formiert hatte. Diese rasante Intensivierung versetzt die Behörden in höchste Alarmbereitschaft.
Die Zahlen sind bedrohlich: Mit dauerhaften Windgeschwindigkeiten von 270 Kilometern pro Stunde und noch heftigeren Böen kreist der Wirbelsturm derzeit rund 335 Kilometer südlich des Urlaubsortes Zihuatanejo. Doch es gibt einen Hoffnungsschimmer: "Nach den bisherigen uns vorliegenden Informationen wird er die Küste nicht direkt erreichen", verkündete Präsidentin Claudia Sheinbaum. Entwarnung bedeutet das jedoch keineswegs.
Denn was "Polo" an direkter Zerstörungskraft möglicherweise erspart, macht er durch seine indirekten Auswirkungen wett. Die Bundesstaaten Michoacán, Jalisco und Colima müssen sich auf sintflutartige Regenfälle einstellen. Der mexikanische Wetterdienst warnt eindringlich: Örtlicher Starkregen könnte Überschwemmungen und lebensgefährliche Erdrutsche auslösen.
Unterricht wird gestrichen
Die Sicherheitsvorkehrungen laufen auf Hochtouren: In Küstengebieten fällt der Schulunterricht aus, strategisch wichtige Häfen wie Acapulco bleiben geschlossen. An den Stränden signalisieren rote Flaggen ein striktes Badeverbot – ein stummer Appell an Einheimische und Tourist:innen gleichermaßen. Die Regierung fordert die Bevölkerung nachdrücklich auf, den Anweisungen des Zivilschutzes Folge zu leisten.
Besonders brisant: Am Donnerstag (24. September) soll sich "Polo" der Küste vor dem Bundesstaat Michoacán bis auf etwa 200 Kilometer nähern – der kritischste Moment dieser Naturgewalt. Das US-Hurrikanzentrum in Miami prognostiziert, dass der Sturm sich in den kommenden Tagen langsam über das Meer und entlang der Küste bewegen wird, wobei Schwankungen in der Windstärke zu erwarten sind.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
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