Überraschung möglich
Noch mal 30 Grad? So turbulent könnte das Oktober-Wetter werden
Aktualisiert:
von Joachim Vonderthann:newstime
Wie der Deutsche Wetterdienst das Wetter berechnet
Videoclip • 01:15 Min • Ab 12
Zunächst bringt ein Tief Regen und örtlich Gewitter nach Deutschland. Danach übernimmt laut Deutschem Wetterdienst wieder ein Hochdruckeinfluss – mit viel Sonne bis in den Oktober hinein.
Das Wichtigste in Kürze
Nach einzelnen Schauern und Regenfällen wird es am Wochenende laut DWD wieder häufig sonnig und mild.
Danach bringt ein Tief erneut Regen und örtlich Gewitter, bevor sich das Wetter wieder beruhigt.
Zum Start in den Oktober könnte es dann noch einmal richtig spannend werden.
Nach einem wechselhaften Wochenbeginn steht Deutschland ein deutlich milderes Wochenende bevor. Laut der aktuellen Zehn-Tage-Vorhersage des Deutschen Wetterdienstes (DWD) bleibt es am Freitag (25. September) im Osten und Nordosten zunächst wolkig mit einzelnen Schauern. In den übrigen Regionen setzt sich nach Nebelauflösung zunehmend die Sonne durch. Die Höchstwerte liegen, je nach Region, zwischen 16 und 24 Grad.
Am Samstag (26. September) fällt im Norden zeitweise etwas Regen. In der Mitte und im Süden wird es nach Nebel dagegen heiter bis sonnig und trocken. Dort sind meist 20 bis 25 Grad möglich, am Oberrhein örtlich sogar bis zu 27 Grad. Auch am Sonntag (27. September) bleibt es laut DWD überwiegend trocken und freundlich. Im Südwesten können die Temperaturen dann bis auf 28 Grad steigen.
Auch in den News:
Kurzer Wetterwechsel zur Wochenmitte
In der Nacht zum Mittwoch (23. September) können im Westen einzelne Schauer auftreten. Am Mittwoch und Donnerstag (24. September) zieht laut "T-Online" wieder ein Tiefdruckgebiet auf. In Teilen Deutschlands ist erneut Regen zu erwarten, im Süden können am Donnerstag auch Schauer und örtliche Gewitter auftreten. Die Tageshöchstwerte liegen dann laut der im Bericht genannten DWD-Prognose zwischen 17 und 23 Grad.
Schon zum Ende der Arbeitswoche soll sich die Lage wieder beruhigen. Für Freitag erwartet der DWD im Norden mehr Wolken, aber überwiegend trockenes Wetter. In den übrigen Landesteilen soll nach örtlichem Nebel häufiger die Sonne scheinen. Die Temperaturen steigen laut DWD auf 17 bis 24 Grad.
Warmes Hochdruckwetter im Anmarsch
Für die darauffolgende Woche rechnet der DWD mit weiterem warmem Herbstwetter. Von Mittwoch, 30. September, bis Freitag, 2. Oktober, soll es gebietsweise heiter oder sonnig bleiben. Die Niederschlagsneigung sei gering. Tagsüber erwartet der Wetterdienst Temperaturen zwischen 20 und 26 Grad.
"T-Online" verweist zusätzlich auf Berechnungen des europäischen Wettermodells ECMWF. Danach könnte zum Monatsende ein kräftiges Hoch über Europa entstehen und warme Luft aus Süden nach Deutschland bringen. Für den 28. September berechnet das Modell im Westen und Südwesten Spitzenwerte von bis zu 31 Grad. Der Bericht betont jedoch, dass diese Entwicklung noch mit Unsicherheiten verbunden ist.
Wird der Oktober warm wie der Sommer?
Sollten die Modelle zutreffen, zeichnet sich laut "T-Online" für den Beginn des Oktobers eine ungewöhnliche Wetterlage ab. Über Europa könnte sich ein sogenanntes Blockadehoch bilden. Dabei verbindet sich ein Hochdruckrücken mit einem Hoch über dem Kontinent und hält Tiefdruckgebiete vom Atlantik fern.
Sollte dieses Szenario eintreten, wären Anfang Oktober weiterhin außergewöhnlich hohe Temperaturen möglich: Für den 1. Oktober berechnet das Modell 22 bis 26 Grad, im Westen und Südwesten bis zu 29 Grad. Örtlich könnte sogar erneut die 30-Grad-Marke erreicht werden. Bis zum 4. Oktober sollen die Werte zwar etwas sinken, aber weiter verbreitet zwischen 20 und 25 Grad liegen; im Westen und Südwesten wären bis zu 28 Grad möglich.
Ein länger stabiles Blockadehoch würde zudem die Niederschlagsarmut bis in den Oktober verlängern. Wie wahrscheinlich dieses Szenario ist, müssen aber erst weitere Modellrechnungen zeigen.
Verwendete Quellen:
DWD: "10-Tage-Vorhersage für Deutschland"
T-Online: "Prognosen für Oktober verheißen Überraschung"
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