Deutsch-österreichische Grenze

Felssturz an der Zugspitze: Mehrere Kubikmeter Gestein von Deutschlands höchstem Berg gelöst

Aktualisiert:

von Marie-Finn Bruker

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Videoclip • 01:25 Min • Ab 12


Eine massive Staubwolke an der Zugspitze sorgt für Aufsehen: An dem knapp 3.000-Meter-Berg hat sich offenbar ein großer Brocken Gestein gelöst. Nach Angaben eines Mitarbeiters der Bergwacht ist das Spektakel auch am Folgetag nicht vorbei.

Eine riesige Staubwolke an der Zugspitze: An Deutschlands höchstem Berg haben sich mehrere Kubikmeter Felsen gelöst. Am Dienstag (22. September) war der Gesteinsabbruch auf einem Kamm des Massivs bemerkt worden. Doch auch am Mittwoch (23. September) lösen sich immer wieder Teile des 2.962 Meter Riesen an der deutsch-österreichischen Grenze.

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"Da löst sich immer wieder was"

Mitarbeitende der Zugspitzbahnen könnten den Kamm aus der Ferne einsehen, berichtete der stellvertretende Bereitschaftsleiter Franz Dörfler von der Bergwacht Grainau. Die genaue Stelle sei allerdings schwer einsehbar. Demnach sei schwer einzuschätzen, wie viel Gestein in etwa abbrach. Allerdings seien weder Gebäude noch Wege betroffen – bisher.

"Da löst sich immer wieder was", so Dörfler. "Anscheinend bröselt es jetzt auch wieder nach." Selten seien Ereignisse wie dieses nicht, die Dimension allerdings schon, betonte der Bergwachtexperte. "In dem Ausmaß ist es definitiv nicht öfter, aber es ist auch nicht überraschend."

Dörfler erklärt, dass Permafrost das Gestein auf der Zugspitze zusammenhalte. Infolge des Klimawandels und der steigenden Temperaturen schwinde dieser aber zunehmend – und Felsabbrüche wie dieser nehmen zu.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

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