Kurs auf Südstaaten

Hurrikan "Isaias" erreicht USA: Auswärtiges Amt warnt vor Sturm und Überflutungen

Aktualisiert:

von Christopher Schmitt

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Naturkatastrophen richten Rekordschäden an (29. Juli)

Videoclip • 01:37 Min • Ab 12


In Kürze wird der Hurrikan "Isaias" in den USA auf Land treffen. In den Südstaaten könnte der Sturm für Chaos sorgen. Nun warnt das Auswärtige Amt Reisende vor den Risiken.

"Isias" nimmt Kurs auf die US-Golfküste und könnte die Südstaaten schwer treffen. Aktuell ist der Sturm, der sich auf Florida, Alabama, Mississippi sowie Louisiana zubewegt, als Hurrikan eingestuft. Nun warnt das Auswärtige Amt vor dem gefährlichen Naturphänomen – und passt seine Reise- und Sicherheitswarnungen für die Vereinigten Staaten an.

"Wir erwarten ab Freitag bis ins Wochenende hinein vielfach gefährliche, lebensbedrohende Auswirkungen entlang Abschnitten der nördlichen Golf-Küste", erklärte Michael Brennan, der Direktor des Hurrikan-Zentrums, am Mittwoch (7. Oktober, Ortszeit).

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Hurrikan- beziehungsweise Tropenwarnstufe gilt großflächig

"Der Landfall des Hurrikans wird für die nördliche und nordöstliche Golfküste erwartet, mit Zentrum an der Küste vor Mobile, AL", so das Auswärtige Amt in seinem Update vom Donnerstag (8. Oktober). Demnach werde der Hurrikan am Abend beziehungsweise in der Nacht auf Samstag (9. auf 10. Oktober) oder im Laufe des folgenden Tages auf Land treffen.

"Für weite Teile der Golfküste gilt bereits eine Hurrikan- bzw. Tropensturm-Warnstufe (Hurricane Watch)", informiert die Behörde. Der Notstand gilt bereits für 25 Counties des Bundesstaats Florida, in Alabama wurde bereits für 40 Counties der Notstand ausgerufen. Selbst in größerer Entfernung vom Sturmzentrum müsse man mit Starkwinden sowie großflächigen Überschwemmungen rechnen.


Hier können sich Reisende informieren

Reisenden in die betroffenen US-Gebiete rät das Auswärtige Amt, Anweisungen der lokalen Behörden unbedingt Folge zu leisten. Außerdem solle man regelmäßig die Wetterberichte verfolgen. Informationen erhalten US-Tourist:innen auf den Websites, auf denen die einzelnen US-Bundesstaaten über Katastrophen informieren, sowie beim National Hurricane Center und dem US Department of Homeland Security.


Verwendete Quellen:

Auswärtiges Amt: "USA/Vereinigte Staaten: Reise- und Sicherheitshinweise"

Nachrichtenagentur dpa

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