Rettungskräfte im Einsatz
Zugunglück in Spanien: Mindestens zehn Tote nach Zusammenprall zweier Hochgeschwindigkeitszüge
Aktualisiert:
von Christopher SchmittFeuerwehrleute und Rettungskräfte arbeiten unter Hochdruck an der Unglücksstelle.
Bild: Juanma Jiménez/EUROPA PRESS/dpa
Auf der Strecke zwischen Madrid und Sevilla ist es zu einer Kollision zweier Hochgeschwindigkeitszüge gekommen. Mindestens zehn Menschen sind ums Leben gekommen, einem Medienbericht zufolge sogar mindestens 46.
Das Wichtigste in Kürze
Bei einem Zusammenprall zweier Hochgeschwindigkeitszüge in Spanien gibt es zahlreiche Todesopfer.
Das Unglück ereignete sich auf der Strecke Madrid-Sevilla.
Zwei Waggons sollen einen Bahndamm heruntergestürzt sein.
Bei einem Zugunglück in Spanien sind auf der Strecke zwischen Madrid und Sevilla zwei Hochgeschwindigkeitszüge zusammengeprallt. Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet unter Berufung auf die Regionalregierung von mindestens zehn Toten. Einem Bericht der spanischen Zeitung "El Espanol" zufolge haben die örtlichen Rettungsdienste 46 Todesopfer bestätigt.
Rettungskräfte sind im Einsatz. Nach Angaben des Fernsehsenders RTVE sind zwei Waggons eines Zuges einen Bahndamm hinuntergestürzt.
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Nach Angaben des Schienennetzbetreibers Adif ist der Verkehr auf der Hochgeschwindigkeitsstrecke Madrid-Andalusien "durch eine Kollision zwischen zwei Zügen unterbrochen". Wie es zu dem Zusammenstoß kommen konnte, war zunächst unklar. In der Mitteilung heißt es, dass ein Zug des Eisenbahnbetreibers Renfe sowie einer des Unternehmens Iryo an der Kollision beteiligt waren.
Adif-Kreise: Zug von hinten gerammt
Spanischen Medienberichten zufolge ereignete sich der Unfall um kurz vor 9 Uhr zwischen den Gemeinden Urda und Orgaz in der zentralspanischen Provinz Toledo. Aus Adif-Kreisen hieß es, ein Hochgeschwindigkeitszug habe den anderen von hinten gerammt. Beide seien demnach in Richtung Süden, also Andalusien, unterwegs gewesen.
Auch ein Zug des Betreibers Iryo soll am Unglück beteiligt gewesen sein. (Archivbild)
Bild: VeugerStock - stock.adobe.com
Trümmer häufen sich neben den Gleisen
Auf Social Media kursieren mehrere Videos vom Unfallort, die das Ausmaß der Kollision begreifbar machen. Folgender Clip wurde von Seiten der dpa als authentisch eingestuft. Er zeigt Trümmerteile neben den Bahngleisen.
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Sánchez: "Zuneigung, Solidarität, Unterstützung"
Auf der Plattform X meldete sich bereits Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez zu Wort. Er sei mit dem Verkehrsminister sowie dem Präsidenten von Kastilien-La Mancha in Kontakt. "Meine Zuneigung, Solidarität und Unterstützung gelten allen Opfern und ihren Familien", drückt Sánchez seine Anteilnahme aus.
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Verwendete Quellen:
Nachrichtenagentur dpa
X: Pedro Sánchez
El Espanol: "Al menos 46 muertos tras chocar un AVE de Renfe contra un Iryo y sacarlo de la vía cerca de Toledo"
El País: "Última hora del accidente de trenes en Toledo, en directo | Al menos 10 muertos en el choque de trenes en Los Yébenes"
Stern: "Zugkollision in Spanien – Augenzeugen berichten von zahlreichen Verletzten"
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