Neue Regel für Autofahrer

Winterreifen: Dieses kleine Symbol ist jetzt entscheidend

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von Damian Rausch

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Viele Winterreifen fallen durch (22. September)

Videoclip • 01:16 Min • Ab 12


Bei Schnee und Glätte reicht die alte M+S-Kennzeichnung auf Winterreifen nicht mehr aus. Fehlt das vorgeschriebene Alpine-Symbol, drohen Autofahrer:innen ein Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Das Wichtigste in Kürze

  • Seit Oktober 2024 müssen Winter- und Ganzjahresreifen bei winterlichen Straßenverhältnissen das Alpine-Symbol tragen.

  • In Deutschland gilt keine zeitlich festgelegte, sondern eine situative Winterreifenpflicht bei Schnee, Eis und Glätte.

  • Bei falscher Bereifung drohen mindestens 60 Euro Bußgeld und ein Punkt, bei einem Unfall können es 120 Euro werden.

Die M+S-Kennzeichnung für Winterreifen reicht nicht mehr aus.

Bild: Patrick Pleul/dpa


Winterreifen: Dieses Symbol ist bei Schnee und Glätte Pflicht

Wer bei winterlichen Straßenverhältnissen mit dem Auto unterwegs ist, sollte einen Blick auf seine Reifen werfen. Denn seit dem 1. Oktober 2024 reicht die frühere M+S-Kennzeichnung allein nicht mehr aus. Winter- und Ganzjahresreifen müssen bei Schnee und Glätte das sogenannte Alpine-Symbol tragen. Andernfalls drohen Bußgeld und ein Punkt in Flensburg.

Wie "Focus Online" unter Berufung auf "futurezone.de" berichtet, zeigt das Alpine-Symbol einen stilisierten Berg mit Schneeflocke. Die Kennzeichnung wird auch als 3PMSF („Three Peak Mountain Snowflake“) bezeichnet. Sie weist darauf hin, dass der Reifen festgelegte Anforderungen an seine Leistungsfähigkeit bei winterlichen Bedingungen erfüllt.


M+S-Kennzeichnung reicht nicht mehr

Wer trotz Schnee oder Glätte mit ungeeigneten Reifen fährt, muss mit Konsequenzen rechnen. Laut ADAC werden für die falsche Bereifung mindestens 60 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Werden andere Verkehrsteilnehmer:innenbehindert, steigt das Bußgeld auf 80 Euro, bei einer Gefährdung auf 100 Euro. Kommt es zu einem Unfall, können 120 Euro fällig werden.

Auch die Profiltiefe spielt eine Rolle. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter. Der ADAC empfiehlt für Winter- und Ganzjahresreifen jedoch mindestens vier Millimeter, da die Leistungsfähigkeit bei Schnee, Schneematsch und Nässe schon vorher deutlich nachlassen kann.

Autofahrer:innen sollten deshalb vor dem Winter nicht nur die Profiltiefe und den Zustand ihrer Reifen kontrollieren. Ein Blick auf die Reifenflanke zeigt auch, ob das erforderliche Bergpiktogramm mit Schneeflocke vorhanden ist.

Auch in den News:

Bis zu 120 Euro Bußgeld möglich

Wer trotz Schnee oder Glätte mit ungeeigneten Reifen fährt, muss mit Konsequenzen rechnen. Laut ADAC werden für die falsche Bereifung mindestens 60 Euro und ein Punkt in Flensburg fällig. Werden andere Verkehrsteilnehmer:innenbehindert, steigt das Bußgeld auf 80 Euro, bei einer Gefährdung auf 100 Euro. Kommt es zu einem Unfall, können 120 Euro fällig werden.

Auch die Profiltiefe spielt eine Rolle. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 1,6 Millimeter. Der ADAC empfiehlt für Winter- und Ganzjahresreifen jedoch mindestens vier Millimeter, da die Leistungsfähigkeit bei Schnee, Schneematsch und Nässe schon vorher deutlich nachlassen kann.

Autofahrer:innen sollten deshalb vor dem Winter nicht nur die Profiltiefe und den Zustand ihrer Reifen kontrollieren. Ein Blick auf die Reifenflanke zeigt auch, ob das erforderliche Bergpiktogramm mit Schneeflocke vorhanden ist. Viele Premium-Reifenhersteller haben übrigens auch günstigere Zweitmarken - welche das sind, liest du hier.



Verwendete

futurezone.de: "Wechsel auf Winterreifen: Wer das tut, zahlt 60 Euro Strafe"

ADAC: "Beim Reifenwechsel beachten: Alpine-Symbol ist Pflicht beim Winterreifen"

ADAC: "Winterreifenpflicht in Deutschland: Ab wann gilt sie?"

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