Bei Neuenburg
Geisterfahrer verursacht tödlichen Unfall auf A5 – zwei Menschen sterben, Kind schwer verletzt
Aktualisiert:
von Benedikt Rammer:newstime
So arbeitet die Polizei in Deutschland
Videoclip • 01:46 Min • Ab 12
Ein Falschfahrer hat auf der A5 bei Neuenburg einen schweren Frontalzusammenstoß ausgelöst. Zwei Menschen starben, ein Kind wurde schwer verletzt und per Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht.
Das Wichtigste in Kürze
Auf der A5 bei Neuenburg stieß ein Falschfahrer in der Nacht auf Donnerstag frontal mit einem Auto aus der Schweiz zusammen.
Zwei Menschen starben bei dem Unfall, ein Kind wurde schwer verletzt und ins Krankenhaus geflogen.
Staatsanwaltschaft und Verkehrspolizei Freiburg ermitteln nun zur genauen Unfallursache.
Auf der Autobahn A5 ist es am Donnerstagmorgen (20. August) zu einem tödlichen Unfall gekommen. Nach Angaben der Polizei ereignete sich der Zusammenstoß gegen 2:30 Uhr zwischen den Anschlussstellen Müllheim/Neuenburg und dem Autobahndreieck Neuenburg in Fahrtrichtung Basel. Dabei prallte ein Falschfahrer frontal mit einem Auto mit Schweizer Zulassung zusammen.
Polizeisprecher Michael Schorr schilderte den bisherigen Stand gegenüber der "Bild"-Zeitung so: "Nach derzeitigen Erkenntnissen befuhr ein Falschfahrer die Autobahn entgegen der vorgeschriebenen Fahrtrichtung in Richtung Neuenburg und kollidierte noch vor der Anschlussstelle Müllheim/Neuenburg mit einem ordnungsgemäß in Richtung Basel fahrenden Pkw mit Schweizer Zulassung."
Zwei Menschen sterben noch am Unfallort
Durch die Wucht des Aufpralls geriet das Auto des Geisterfahrers in Brand. Der Mann starb laut Polizei noch in seinem Fahrzeug. Auch für einen Mann in dem entgegenkommenden Wagen kam jede Hilfe zu spät. Er wurde bei dem Unfall so schwer verletzt, dass er noch an der Unfallstelle starb.
In dem Schweizer Auto befand sich außerdem ein Kind, das bei dem Zusammenstoß schwer verletzt wurde. Nach Polizeiangaben wurden der Mann und das Kind in dem Wagen eingeklemmt. Die Feuerwehr musste beide aus dem Unfallauto befreien. Das Kind wurde anschließend mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus gebracht. Angaben zu Alter und Geschlecht der Betroffenen machte die Polizei zunächst nicht.
Auch in den News:
Autobahn stundenlang gesperrt
Wegen des schweren Unfalls blieb die A5 in Richtung Süden für rund siebeneinhalb Stunden voll gesperrt. Für Autofahrer:innen führte das zu erheblichen Behinderungen. Die Wartezeit im Stau betrug laut den vorliegenden Informationen zeitweise gut eine Stunde. Inzwischen ist die Fahrbahn wieder freigegeben.
Die Ermittlungen zur Ursache des Unfalls haben die zuständigen Behörden bereits aufgenommen. Michael Schorr sagte dazu: "Staatsanwaltschaft und Verkehrspolizei Freiburg haben die Ermittlungen zum Unfallhergang und zur Unfallursache aufgenommen." Noch ist also unklar, warum der Fahrer als Geisterfahrer auf die Autobahn geriet. Auch offen ist bisher, ob technische Probleme, ein Fahrfehler oder andere Umstände eine Rolle gespielt haben.
Verwendete Quellen:
bild.de: "Geisterfahrer rammt Auto auf Autobahn, 2 Tote"
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