Gegen Leitplanke gestoßen

Busunglück in der Schweiz: Fünf Tote und zahlreiche Verletzte in Graubünden

Aktualisiert:

von Benedikt Rammer

:newstime

So arbeitet die Polizei in Deutschland

Videoclip • 01:46 Min • Ab 12


Bei einem Unfall mit einem Reisebus sind im Schweizer Kanton Graubünden fünf Menschen ums Leben gekommen. Es gibt zahlreiche weitere Verletzte. Wie kam es zu dem Unglück?

Das Wichtigste in Kürze

  • Im Schweizer Kanton Graubünden crasht ein Reisebus gegen eine Leitplanke – fünf Menschen sterben, es gibt zahlreiche Verletzte.

  • Wie es zu dem Unglück kam, ist noch nicht geklärt.

  • Der Schweizer Präsident Guy Parmelin sagt, er sei "zutiefst schockiert und bestürzt" über den Unfall.

Nach dem tödlichen Busunglück im Osten der Schweiz sind fünf Menschen ums Leben gekommen, wie die Kantonspolizei Graubünden mitteilt. Außerdem gibt es drei Schwerverletze. Zusätzlich trugen sieben Personen mittelschwerer sowie 30 leichte Verletzungen davon. Insgesamt 45 Personen seien in dem niederländischen Bus gewesen, als es am späten Donnerstagnachmittag (10. September) zu dem Unglück kam.

Unklar ist weiterhin, wie es zu dem Unglück kam. "Die Staatsanwaltschaft Graubünden klärt gemeinsam mit der Kantonspolizei die Umstände ab, die zum Unfall des Reisecars geführt haben", teilte die Polizei mit. Die Identität der Passagier:innen ist einem Sprecher zufolge noch nicht abgeschlossen. Auf Deutsche an Bord gibt es keine Hinweise.

Der Bus rammte eine Leitplanke und stürzte auf die Seite.

Bild: Jon Duschletta//Engadiner Post via ANP/dpa


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Mehrere Tote und Verletzte

Medienberichten zufolge soll der Reisebus für den niederländischen Veranstalter Oad unterwegs gewesen sein, der Europa-Reisen anbietet. Der Bus war mit der Reisegruppe am Montag (7. September) Richtung Österreich aufgebrochen.

Am Unglückstag war er auf dem Weg nach Susch, nahe am Schweizer Nationalpark und am Fuß des 2.383 Meter hohen Flüelapasses. "Unsere Gedanken sind bei allen Betroffenen und ihren Angehörigen", drückte der niederländische Reiseveranstalter Oad seine Bestürzung aus.

Eine Sprecherin des niederländischen Reisebranchen-Verbandes ANVR hatte gegenüber "Blick" mitgeteilt: "Wir sind sehr traurig über das Geschehene. Es ist ein schrecklicher Unfall", wurde die Sprecherin zitiert.

Auch in den News:

Reisebus stößt gegen Leitplanke und kippt um

Auf Aufnahmen lokaler Medien war der umgekippte Bus zu sehen, der von zahlreichen Rettungskräften umringt wurde. Auch mehrere Hubschrauber waren im Einsatz.
Der niederländische Reisebus sei gegen eine Leitplanke gestoßen und von der Straße abgekommen, sagte ein Polizeisprecher dem Sender SRF am späten Donnerstagabend. Das Fahrzeug sei danach auf der Seite liegengeblieben.

Der Schweizer Präsident Guy Parmelin äußerte sich "zutiefst schockiert und bestürzt" über das Unglück. Die Behörden würden den Unfall umfassend und gründlich aufklären, kündigte er auf der Plattform X an.



Verwendete Quellen:

Nachrichtenagentur dpa

Blick

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